English Woman's Journal - Dutzende Tote bei Überfällen bewaffneter Gruppen in Nigeria

Dutzende Tote bei Überfällen bewaffneter Gruppen in Nigeria


Dutzende Tote bei Überfällen bewaffneter Gruppen in Nigeria
Dutzende Tote bei Überfällen bewaffneter Gruppen in Nigeria

Bei zwei Überfällen bewaffneter Gruppen sind in Nigeria dutzende Menschen getötet worden, darunter elf Angehörige der Sicherheitskräfte. Wie die Behörden am Montag mitteilten, erfolgten die Angriffe am Wochenende - und damit nur kurz nach einer Ankündigung von Präsident Muhammadu Buhari, verschärft gegen die bewaffneten Gangs im Land vorzugehen.

Textgröße ändern:

Im Nordwesten und Zentrum von Nigeria kommt es seit Jahren immer wieder zu Überfällen bewaffneter Banden auf Ortschaften. Dabei töten die Angreifer oft wahllos Zivilisten, stehlen Vieh und plündern die Häuser. In den vergangenen Wochen hat die Gewalt noch zugenommen. Am vergangenen Donnerstag verkündete Buhari dann, er sei entschlossen, die "Gesetzlosen" in die Schranken zu weisen. Die Armee sei "gut ausgerüstet, um gegen diese Feinde der Menschheit vorzugehen".

Dessen ungeachtet überfielen den Behördenangaben zufolge am Samstag mehr als hundert bewaffnete Männer auf Motorrädern die Ortschaft Galadiman Kogo im Zentrum des Landes. Am Sonntag wurde das Dorf Kurmin Masara im Norden Ziel bewaffneter Angreifer. In beiden Fällen seien Zivilisten und Sicherheitskräfte getötet worden.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Zwei Verschüttete mehr als eine Woche nach verheerender Sturzflut in Nepal gerettet

Mehr als eine Woche nach der verheerenden Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten sind in Nepal zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden. Zwei Minister des Landes bestätigten am Freitag, dass die beiden Verschütteten lebend geborgen worden seien. Laut Energieminister Biraj Bhakta Shrestha wurde ein Mensch "soeben wohlbehalten aus dem Tunnel" des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. "Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde", fügte Innenminister Sudan Gurung kurz darauf hinzu.

Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht

Nach dem Angriff auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden Brandenburgs ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam teilte am Donnerstag mit, über ein Bekennerschreiben im Zusammenhang mit dem Anschlag informiert worden zu sein. "Die Authentizität des Schreibens ist Gegenstand weiterer Ermittlungen und kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt, noch verneint werden", hieß es. "Aus ermittlungstaktischen Gründen" würden keine weiteren Angaben gemacht.

Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an

In Malta sorgt der Freispruch eines Geschäftsmanns im Prozess um den Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia weiter für Empörung. Hunderte Menschen demonstrierten am Mittwochabend gegen das Urteil, internationale Organisationen für Pressefreiheit reagierten scharf. Regierungschef Robert Abela mahnte am Donnerstag zu "Besonnenheit und Vorsicht" und verwies auf laufende Ermittlungen sowie eine mögliche Berufung.

Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 1280 gestiegen. In Nepal wurden inzwischen 1259 Leichen geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde in Kathmandu am Donnerstag mitteilte. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.

Textgröße ändern: