English Woman's Journal - Syrische Kinder in Kassel rassistisch beleidigt und mit Tod bedroht

Syrische Kinder in Kassel rassistisch beleidigt und mit Tod bedroht


Syrische Kinder in Kassel rassistisch beleidigt und mit Tod bedroht
Syrische Kinder in Kassel rassistisch beleidigt und mit Tod bedroht / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Zwei syrische Kinder sind im hessischen Kassel von einem Mann rassistisch beleidigt und mit dem Tod bedroht worden. Eine 13-Jährige vertraute sich nach dem Vorfall ihren Eltern an, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach war das Mädchen mit seinem dreijährigen Bruder am vergangenen Mittwochnachmittag nahe einer Kleingartenanlage unterwegs. Der Junge soll dabei laut geweint haben.

Textgröße ändern:

Ein Mann, der sich offenbar davon gestört fühlte, soll daraufhin vom Kleingartengelände auf die Kinder zugegangen sein und sie mehrfach verbal bedroht haben. Er habe auch Todesdrohungen gegen sie ausgesprochen und sie rassistisch beleidigt. Mit einem hölzernen Gegenstand in der Hand soll er mehrfach in seine andere Hand geschlagen haben, um den Drohungen Nachdruck zu verleihen.

Die 13-Jährige sei mit ihrem Bruder daraufhin weitergegangen, ohne dass es zu einem körperlichen Angriff kam. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung. Die Ermittler suchen nach zwei Frauen und einem Mann als Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Nähe aufgehalten haben sollen.

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Totes Baby in Baden-Württemberg: Mutter soll Straftat vorgetäuscht haben

Unerwartete Wende im Fall des toten Babys aus dem baden-württembergischen Renningen: Nun wird gegen die Mutter ermittelt. Die 32-Jährige steht unter Verdacht, das tote Kind selbst an einem Bach am Ortsrand abgelegt zu haben, wie die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und die Polizei Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der drei Monate alte Junge starb.

Obdachlosen in Berlin totgetreten: Lebenslange Haft wegen Mordes in zweitem Prozess

In einem zweiten Prozess um die Tötung eines Obdachlosen durch gezielte Tritte hat das Landgericht Berlin einen 43-Jährigen am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde entsprechend des Antrages der Staatsanwaltschaft wegen Mordes verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt

Ein fast 50 Jahre alter Cold Case in Bayern muss ein knappes Jahr nach einem Mordurteil neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ordnete nach Angaben vom Mittwoch an, dass ein anderes Gericht neu über den Fall verhandeln muss. Es geht um den Tod einer 18 Jahre alten Frau in Unterfranken im Jahr 1978. (Az. 1 StR 594/25)

Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg

Fünf Tage nach dem Fund eines toten Säuglings im baden-württembergische Renningen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun gegen die Mutter. Die 32-Jährige soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Es gebe keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der kleine Junge starb.

Textgröße ändern: