English Woman's Journal - Großbritannien sendet Ermittler in die Ukraine

Großbritannien sendet Ermittler in die Ukraine


Großbritannien sendet Ermittler in die Ukraine
Großbritannien sendet Ermittler in die Ukraine / Foto: Yasuyoshi CHIBA - AFP

Britische Ermittler werden die Untersuchung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen in der Ukraine unterstützen. Ein britisches Ermittlerteam werde im Mai in die Ukraine entsandt, sagte Großbritanniens Außenministerin Liz Truss am Freitag bei einem Besuch in Den Haag. Aufgabe der Ermittler werde es sein, "eine große Bandbreite an Beweisen, Zeugenberichten sowie forensischen und Video-Belegen" zu sammeln.

Textgröße ändern:

Zusätzlich werde Großbritannien Geheimdienstinformationen nutzen, um "dabei zu helfen, die Verbindung zwischen dem, was an der Front geschieht, und den russischen Behörden aufzuzeigen", sagte Truss. Es sei "wichtig, dass jeder in der Befehlskette zur Rechenschaft gezogen wird".

Das Büro des IStGH-Chefanklägers Karim Khan sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Gerichtshof sei dem "Vereinigten Königreich dankbar für seine starke Unterstützung". Khan hatte sich Mitte April ein Bild der Lage in der Ukraine gemacht. Nach einem Besuch im Ort Butscha bei Kiew bezeichnete er die gesamte Ukraine als "Tatort". In Butscha waren nach dem Abzug der russischen Armee die Leichen zahlreicher Zivilisten entdeckt worden.

Eine Entsendung von 30 Ermittlern in die Ukraine kündigte auch der niederländische Außenminister Wopke Hoekstra an, der am Donnerstag mit Truss zusammengekommen war. Die Ermittlungen der internationalen Experten sollen zwei Wochen dauern und sich auf den Großraum Kiew konzentrieren.

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

18-Jähriger bei Unfall mit Pferdekutsche im New Yorker Central Park gestorben

Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche im New Yorker Central Park ist ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Der junge Mann sei am Mittwoch aus der Kutsche gefallen und habe dabei schwere Verletzungen erlitten, teilte die New Yorker Polizei mit. Er sei ins Krankenhaus gebracht und dort schließlich für tot erklärt worden. Die genauen Umstände des Unglücks würden nun untersucht.

Mutter vergisst Kleinkind stundenlang im Auto: 20 Monate altes Mädchen stirbt

Weil die Mutter ihr Kind stundenlang im Auto vergaß, ist im baden-württembergischen Schorndorf ein etwa 20 Monate altes Mädchen gestorben. Das Kleinkind sei nach einem entsprechenden Hinweis am Mittwochnachmittag leblos in dem Auto entdeckt worden, teilte das Polizeipräsidium Aalen am Abend mit. Ersten Ermittlungen zufolge soll die 44 Jahre alte Mutter das Kleinkind im Auto vergessen und erst nach mehreren Stunden nach ihm geschaut haben.

Seismologen in Norwegen messen kleine Beben nach WM-Toren Haalands

Der Doppelpack von Stürmer Erling Haaland beim WM-Spiel gegen den Irak hat Norwegen im wahrsten Sinne des Wortes erbeben lassen. Das norwegische seismologische Institut Norsar teilte mit, in der Nacht zum Mittwoch habe die Erdbebenwarte in Bergen "klare Signale" registriert, die mit der Begeisterung der Fußballfans in dieser Stadt über das Spiel zusammenhingen.

Verdacht auf Eiscreme-Kartell: Japanische Behörden durchsuchen sechs Hersteller

Wegen des Verdachts auf Preisabsprachen haben die japanischen Behörden die Räumlichkeiten von sechs großen Eiscreme-Herstellern durchsucht. Vertreter der Unternehmen würden verdächtigt, über Jahre per E-Mail oder bei Treffen den Zeitpunkt und das Ausmaß von Preiserhöhungen abgesprochen zu haben, gab eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an. Lokalen Medien zufolge hoben die Unternehmen ihre Verkaufspreise seit etwa 2022 jedes Jahr zur selben Zeit an.

Textgröße ändern: