English Woman's Journal - Umfrage: Mehrheit hat Konsum- oder Mobilitätsverhalten seit Kriegsbeginn verändert

Umfrage: Mehrheit hat Konsum- oder Mobilitätsverhalten seit Kriegsbeginn verändert


Umfrage: Mehrheit hat Konsum- oder Mobilitätsverhalten seit Kriegsbeginn verändert
Umfrage: Mehrheit hat Konsum- oder Mobilitätsverhalten seit Kriegsbeginn verändert / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Viele Menschen in Deutschland haben im Laufe des Ukraine-Kriegs ihr Konsum- und Mobilitätsverhalten angepasst. Laut einer am Freitag veröffentlichten Civey-Umfrage für den Fernsehsender Welt sparen 32 Prozent der Befragten beim Heizen. 22 Prozent fahren weniger Auto als vorher.

Textgröße ändern:

24 Prozent der Befragten verzichten laut der Umfrage, bei der Mehrfachantworten möglich waren, auf Produkte von Firmen, die nach wie vor auf dem russischen Markt präsent sind. Produkte aus Russland meiden 27 Prozent der Befragten. 46 Prozent geben indes an, dass sich ihr persönliches Verhalten im Laufe des Kriegs nicht geändert habe.

Für die Erhebung wurden von Civey die Antworten von rund 5000 repräsentativ ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgewertet. Die Umfrage fand von Mittwoch bis Freitag dieser Woche statt; der statistische Fehler der Ergebnisse liegt nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts bei 2,5 Prozent.

Befragt wurden die Umfrageteilnehmer auch, ob sie glauben, dass Russland die Gaslieferungen nach Deutschland einstellen wird. Eine Mehrheit von 55 Prozent geht davon aus, dass Russland früher oder später die Gaslieferungen nach Deutschland stoppt, nur 28 Prozent der Deutschen glauben das nicht.

46 Prozent wären laut der Umfrage bereit, höhere Gaspreise zu akzeptieren, wenn ihr Geld dafür nicht mehr nach Russland fließt. Fast genauso viele, nämlich 45 Prozent, lehnen dies ab. Unentschieden äußerten sich hier neun Prozent der Befragten.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Stromausfall in Reutlingen: Behörden gehen von Brandstiftung in Umspannwerk aus

Einer der Brände in Reutlinger Umspannwerken, die am Montag zu einem großflächigen Ausfall der Stromversorgung geführt hatten, ist nach Erkenntnissen der Behörden durch Brandstiftung verursacht worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand seien "ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter" auf das Gelände des Umspannwerks "Reutlingen-West" eingedrungen, um dort an mehreren Stellen Feuer zu legen, teilte das baden-württembergische Landeskriminalamt am Dienstag in Stuttgart mit. Hierbei soll Brandbeschleuniger verwendet worden sein.

Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat vor einer "neuen Qualität" von Judenfeindlichkeit in dem Bundesland gewarnt. "Antisemitismus tritt zunehmend offener und weniger verdeckt auf, manifestiert sich in aggressiverer Sprache und Auftreten und ist stark verknüpft mit aktuellen politischen, globalen Konflikten", hieß es in Büttners erstem Tätigkeitsbericht, den er am Dienstag in Potsdam offiziell dem Brandenburger Landtag übergab.

Mord an Vermieterin: 61-Jähriger in Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt

Wegen der Tötung seiner Vermieterin ist ein 61-Jähriger vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Laut Anklage suchte der 61-Jährige im Oktober in Schalksmühle seine Vermieter in deren Wohnung auf und gab zunächst vor, er wolle Mietschulden begleichen.

Stromversorgung in Reutlingen läuft weitgehend - Kein Bekennerschreiben nach Brand

Im baden-württembergischen Reutlingen und den umliegenden Gemeinden ist nach dem mutmaßlich durch Brandstiftung verursachten großflächigen Ausfall die Stromversorgung wieder größtenteils hergestellt. Nahezu alle betroffenen Privathaushalte seine zumindest wieder provisorisch mit Strom versorgt, teilten die Betreiber am Dienstag mit. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Brände brachten noch keinen entscheidenden Durchbruch.

Textgröße ändern: