English Woman's Journal - Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern

Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern


Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern
Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Mit einer Razzia sind Ermittler in Bayern gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Drei Verdächtigen wird die Gründung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag mitteilte. Sie sollen über Jahre hinweg eine linksextremistische Publikation herausgegeben und darin zu schweren Straftaten aufgerufen haben.

Textgröße ändern:

Teil der Veröffentlichung seien auch regelmäßige und verherrlichende Berichte über solche Straftaten gewesen. Dazu gehörten etwa das Inbrandsetzen von Funkmasten, Polizeifahrzeugen oder Datenkabeln. Darüber hinaus sollen sie eine Brandstiftung an einem Kabelschacht verherrlicht haben, die im vergangenen Mai zu Stromausfällen und Schäden in Millionenhöhe im Münchner Osten führte.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um eine 27-jährige Frau sowie zwei 27- und 28-jährige Männer. Insgesamt sieben Wohnungen und Keller in und um München wurden am Dienstag durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem mehrere Druckmaschinen, Druckzubehör und Druckergeräte. Diese wurden mit zwei Lastwagen und mehreren Autos abtransportiert. Die Auswertung zahlreicher Handys und Computer dauerte noch an.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro muss Waffenbesitz während Hausarrest vor Gericht erklären

Der verurteilte Ex-Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, muss vor Gericht erklären, weshalb er während seines Hausarrests im Besitz einer Schusswaffe war. Richter Alexandre de Moraes vom Obersten Gerichtshof gab Bolsonaros Anwaltsteam am Dienstag 24 Stunden Zeit, sich zu dem Waffenbesitz zu äußern. Die Pistole war bei einer Polizeikontrolle beschlagnahmt worden.

Geldwäscheverdacht: Grenzfahnder finden 850.000 Euro Bargeld in Kofferraum

Bei der Kontrolle eines Autos an der Grenze zu Tschechien haben Fahnder der Polizei Bargeld im Wert von 850.000 Euro gefunden. Nun wird wegen Geldwäsche ermittelt, wie die Polizei im bayerischen Regensburg am Dienstag mitteilte. Zudem habe der Fahrer keinen gültigen Führerschein.

Nach russischen Angriffen: Höhlenkloster-Restaurierung in Kiew könnte zwei Jahre dauern

Die Reparaturen an der bei russischen Angriffen beschädigten weltberühmten Höhlenkloster-Anlage in Kiew sind nach Angaben ihres Direktors womöglich langwierig. "Nach Einschätzung unserer Experten könnten die Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten etwa zwei Jahre dauern - sofern alles reibungslos verläuft", sagte Maksym Ostapenko am Dienstag Journalisten vor Ort. Der Schaden an der Anlage beläuft sich ihm zufolge auf umgerechnet rund 9,6 Millionen Euro.

Muslime bedroht und Politikerin Giffey beschimpft: Mann zu Geldstrafe verurteilt

Weil er in einer Massenmail an Politiker Muslime bedroht und Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) beschimpft hat, ist ein Mann in Berlin zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 44-Jährigen am Dienstag der Volksverhetzung in Tateinheit mit öffentlicher Aufforderung zu Straftaten schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Eine Strafe aus einem weiteren Urteil wurde mit einbezogen.

Textgröße ändern: