English Woman's Journal - Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern

Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern


Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern
Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Mit einer Razzia sind Ermittler in Bayern gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Drei Verdächtigen wird die Gründung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag mitteilte. Sie sollen über Jahre hinweg eine linksextremistische Publikation herausgegeben und darin zu schweren Straftaten aufgerufen haben.

Textgröße ändern:

Teil der Veröffentlichung seien auch regelmäßige und verherrlichende Berichte über solche Straftaten gewesen. Dazu gehörten etwa das Inbrandsetzen von Funkmasten, Polizeifahrzeugen oder Datenkabeln. Darüber hinaus sollen sie eine Brandstiftung an einem Kabelschacht verherrlicht haben, die im vergangenen Mai zu Stromausfällen und Schäden in Millionenhöhe im Münchner Osten führte.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um eine 27-jährige Frau sowie zwei 27- und 28-jährige Männer. Insgesamt sieben Wohnungen und Keller in und um München wurden am Dienstag durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem mehrere Druckmaschinen, Druckzubehör und Druckergeräte. Diese wurden mit zwei Lastwagen und mehreren Autos abtransportiert. Die Auswertung zahlreicher Handys und Computer dauerte noch an.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Bürgermeister: New York verheimlichte nach 9/11-Anschlägen giftige Luft

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vor fast 25 Jahren hat die New Yorker Stadtverwaltung offenbar das Ausmaß der Luftbelastung mit Asbest und anderen Giftstoffen vertuscht. Bürgermeister Zohran Mamdani kündigte am Dienstag die Freigabe von zehntausenden Dokumenten an, die dies belegen sollen. Viele Menschen seien damals krank geworden, weil die Verantwortlichen "sie belogen haben und ihnen sagten, es sei sicher, die giftige Luft einzuatmen", sagte der Bürgermeister.

Nicaragua im Gaza-Prozess. Deutschland verstößt gegen das Völkerrecht

In dem von Nicaragua angestrengten Verfahren gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) hat das zentralamerikanische Land Deutschland den Bruch des Völkerrechts vorgeworfen. "Nicaragua beruft sich auf Deutschlands Verantwortung in Verbindung mit mehrfachen Verstößen gegen das Völkerrecht", sagte der Vertreter Nicaraguas, Carlos Jose Argüello Gómez, am zweiten Tag der Anhörungen am Dienstag vor dem Gericht in Den Haag.

Freundin mit Feuerlöscher erschlagen: Psychiatrie für Mann in Hessen

Weil er seine Freundin mit einem Feuerlöscher tötete, hat das Landgericht im hessischen Limburg die dauerhafte Unterbringung eines 65-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.

Goethe-Institute in Russland müssen bis Sonntag Arbeit einstellen

Die drei Goethe-Institute in Russland müssen bis zum kommenden Sonntag ihre Arbeit einstellen. Wie die Generalsekretärin des Goethe-Instituts, Gitte Zschoch, am Dienstag in München mitteilte, erging am Montag eine entsprechende Anordnung der russischen Behörden. Betroffen sind die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk.

Textgröße ändern: