English Woman's Journal - Urteil gegen Autofahrer aus NRW wegen tödlichen Unfalls nach SMS rechtens

Urteil gegen Autofahrer aus NRW wegen tödlichen Unfalls nach SMS rechtens


Urteil gegen Autofahrer aus NRW wegen tödlichen Unfalls nach SMS rechtens
Urteil gegen Autofahrer aus NRW wegen tödlichen Unfalls nach SMS rechtens

Ein Urteil gegen einen durch sein Handy abgelenkten Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen wegen fahrlässiger Tötung ist rechtskräftig. Das Oberlandesgericht in Hamm verwarf die Revision des Angeklagten laut Mitteilung vom Donnerstag, womit er für ein Jahr und neun Monate in Haft muss. Der zur Tatzeit 28-Jährige hatte im April 2019 eine radfahrende Mutter und ihre beiden Kinder mit über 80 Stundenkilometern angefahren. Die 37-jährige Frau wurde dabei tödlich und ihre Töchter schwer verletzt.

Textgröße ändern:

Der Angeklagte war am 19. April 2019 mit seinem Auto zwischen Verne und Salzkotten in einer 70er-Zone unterwegs. Während er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei, habe er auf seinem Handy zwei Textnachrichten gelesen und sehr knapp darauf geantwortet. Anschließend habe er das Handy in der Mittelkonsole abgelegt.

Dabei habe er nicht bemerkt, dass er sich in einer langgezogenen Rechtskurve drei Menschen auf Fahrrädern näherte, einer 37-jährigen Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter auf dem Fahrradkindersitz und einer davor fahrenden Sechsjährigen. Trotz des Versuchs, abzubremsen, sei er mit 82 Stundenkilometern oder mehr mit der Familie kollidiert. Die Frau starb später im Krankenhaus, ihre beiden Töchter wurden schwer verletzt.

Der Angeklagte gestand die Tat, entschuldigte sich mehrfach und zahlte ein Schmerzensgeld in Höhe von zehntausend Euro, für das er einen Kredit aufnahm. Wegen seiner "erheblichen Sorg- und Verantwortungslosigkeit" kam eine Bewährungsstrafe jedoch nicht in Frage. Das Landgericht Paderborn verurteilte ihn zu zwei Jahren Haft, setzte die Strafe nach einer Berufung jedoch auf ein Jahr und neun Monate Haft herab. Die Revision dagegen scheiterte nun.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Prozess in Las Vegas begonnen

Drei Jahrzehnte nach dem Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur hat in Las Vegas mit der Auswahl der Geschworenen der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher begonnen. Angeklagt ist der frühere Gang-Anführer Duane "Keffe D" Davis, der die Tötung im Jahr 1996 in Auftrag gegeben haben soll. Beobachter erwarten aber nicht, dass in dem Verfahren geklärt werden kann, wer die tödlichen Schüsse auf Shakur abgab.

Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien

Bei einem verheerenden Erdbeben in Kolumbien sind mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 87 weitere Menschen wurden am Montag bei dem Beben der Stärke 7,4 verletzt, wie der neue Präsident Abelardo de la Espriella sagte. Der Staatschef sprach von tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus. Besonders hart getroffen wurde die auch bei Touristen beliebte Kaffee-Anbauregion im Westen des Landes.

Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 111 gestiegen. 87 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella am Montag. Der Staatschef, der erst am Freitag sein Amt angetreten hatte, rief den Katastrophenfall aus. Tausende Häuser seien zerstört oder beschädigt worden, sagte er.

Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen

Russlands Oberster Gerichtshof hat die einzige offen kriegskritische Oppositionspartei des Landes, Jabloko, von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Einem entsprechenden Antrag werde stattgegeben, erklärte der zuständige Richter am Montag. Jabloko-Parteichef Nikolaj Rybakow kündigte an, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.

Textgröße ändern: