English Woman's Journal - Hamburger Gericht verbietet Ex-"Bild"-Chef Diekmann Äußerungen zu Kohl-Söhnen

Hamburger Gericht verbietet Ex-"Bild"-Chef Diekmann Äußerungen zu Kohl-Söhnen


Hamburger Gericht verbietet Ex-"Bild"-Chef Diekmann Äußerungen zu Kohl-Söhnen
Hamburger Gericht verbietet Ex-"Bild"-Chef Diekmann Äußerungen zu Kohl-Söhnen / Foto: Jean-Loup GAUTREAU - AFP/Archiv

Eine Zivilkammer des Hamburger Landgericht hat dem ehemaligen "Bild"-Chef Kai Diekmann Äußerungen zu den beiden Söhnen des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl (CDU) in seinem Buch verboten. Die beiden Söhne bekamen bei drei von fünf strittigen Passagen Recht, sagte ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Demnach erließ die Kammer am Dienstag einstweilige Verfügungen gegen den Verlag Penguin Random House.

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Walter und Peter Kohl waren gegen einige Aussagen in Diekmanns Buch "Ich war Bild" gerichtlich gegen den Verlag vorgegangen. Bei den Passagen ging es um finanzielle Auseinandersetzungen beim Erbe der Mutter.

Bereits gedruckte Bücher sind von der einstweiligen Verfügung ausgenommen und sind weiterhin erhältlich. Die Verfügung gilt erst für kommende Auflagen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Beide Seiten können Beschwerde dagegen einlegen.

Die einstweilige Verfügung sei eine "krachende Niederlage" für Diekmann und den Verlag, sagte Walter Kohl dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Freitag. Der Beschluss zeige, dass Diekmann in seinem Buch "mit Unwahrheiten und Halbwahrheiten" arbeite. Der Aussage, er und sein Bruder hätten ihren Vater als "reine Gelddruckmaschine" betrachtet, sei "durch das Gericht die Grundlage entzogen" worden.

F.McKenzie--EWJ

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