English Woman's Journal - Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant


Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant
Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Textgröße ändern:

Laut Generalstaatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die Männer im Auftrag einer fremden Regierung oder Vereinigung gegen Geld Feuer an einem noch nicht näher bekanntem Gebäude oder einer Einrichtung der kritischen Infrastruktur - also etwa Stromleitungen oder Bahnstrecken - legen wollten. Ziel sei gewesen, die Sicherheit Deutschlands zu gefährden. Strafbar sei dies als Verabredung zu einem Verbrechen der Brandstiftung und mit Agententätigkeit zu Sabotagezwecken.

Nähere Details zu den Vorwürfen wegen der Anschlagspläne in Deutschland wollte die Generalstaatsanwaltschaft nicht nennen. Sie bestätigte, dass Rumänien die Auslieferung der beiden Männer beantragt hat. Dem "Spiegel" zufolge sollen beide Männer am 14. September an einem Brandanschlag auf einen rumänischen Industriepark beteiligt gewesen sein. In dem Industriepark sei auch eine Rüstungsproduktion ansässig.

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft

Nach dem mutmaßlichen Verkauf von Mobiltelefonen an Häftlinge in Nordrhein-Westfalen sitzt ein Gefängnismitarbeiter in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden unter anderem zahlreiche Handys beschlagnahmt, wie die Polizei Essen am Mittwoch mitteilte. Der Mann soll Handys und andere Waren in die Haftanstalt geschmuggelt und an Häftlinge verkauft haben.

Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt

In einem Wildpark in Brandenburg ist ein Mädchen von einem Wolf attackiert worden. Das achtjährige Kind sei am Mittwochmorgen von mindestens einem Wolf angegriffen und schwer verletzt worden, teilte die Polizei in Brandenburg an der Havel mit. Zunächst hatten die Behörden lediglich von einem Wildtier gesprochen.

Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer

Verheerendes Zugunglück in Spanien: Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge sind mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als die Züge am Mittwochmorgen in der Provinz Toledo rund 150 Kilometer südlich von Madrid auf gerader Strecke zusammenstießen. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: