English Woman's Journal - Bei Messerangriff von Brokstedt verletzte Frau begeht Suizid

Bei Messerangriff von Brokstedt verletzte Frau begeht Suizid


Bei Messerangriff von Brokstedt verletzte Frau begeht Suizid
Bei Messerangriff von Brokstedt verletzte Frau begeht Suizid / Foto: Gregor Fischer - AFP/Archiv

Mehr als vier Monate nach dem tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug bei Brokstedt in Schleswig-Holstein hat eine bei der Tat verletzte Frau Suizid begangen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte das schleswig-holsteinische Justizministerium am Dienstag in Kiel ohne Nennung weiterer Details. "Dieser tragische Fall ist uns bekannt, unser Mitgefühl gilt den Angehörigen", erklärte es.

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Dem Bericht des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (SHZ) zufolge soll es sich um eine 54-Jährige handeln, die bei der von einem 33-Jährigen während der Fahrt nahe Brokstedt verübten Tat verletzt wurde. Damals wurden eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger getötet. Fünf weitere Menschen wurden durch den inzwischen angeklagten mutmaßlichen Täter teils lebensgefährlich verletzt.

Dem staatenlosen Palästinenser werden von der Staatsanwaltschaft zweifacher Mord und mehrfacher versuchter Mord vorgeworfen. Demnach soll er die Tat, die bundesweit Aufsehen erregte, "aus Verärgerung über seine aus vielen Gründen ungeklärte persönliche Situation" begangen haben. Der Beschuldigte wurde kurz zuvor in Hamburg aus der Untersuchungshaft entlassen und galt als wohnsitzlos. Über die Eröffnung eines Prozesses ist noch nicht entschieden.

Das Landesjustizministerium erklärte, allen Betroffenen seien nach der Tat seitens der Behörden und von Opferschutzorganisationen Hilfsangebote gemacht worden. "Vor dem Hintergrund der Todesumstände werden wir uns zu diesem Fall nicht näher äußern", teilte das Ministerium weiter mit.

K.R.Jones--EWJ

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