English Woman's Journal - Sächsische Polizei birgt Auto mit Frauenleiche aus Elbe

Sächsische Polizei birgt Auto mit Frauenleiche aus Elbe


Sächsische Polizei birgt Auto mit Frauenleiche aus Elbe
Sächsische Polizei birgt Auto mit Frauenleiche aus Elbe / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Die sächsische Polizei hat ein Auto mit einer 61-jährigen toten Frau darin aus der Elbe geborgen. Wie die Beamten am Freitag in Leipzig mitteilten, wurden sie am Mittwochabend in die an Sachsen-Anhalt grenzende Gemeinde Dommitzsch gerufen. Mehrere Menschen hatten dort gesehen, wie ein grauer Wagen rund 500 Meter von einer Fährstelle entfernt in die Elbe fuhr und versank.

Textgröße ändern:

Um welches Fahrzeug es sich genau handelte und ob sich Menschen darin befanden, war zunächst unklar. Die Polizei suchte zusammen mit Kräften des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr, des Rettungsdiensts und Tauchern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft nach dem Wagen. Zudem wurden ein Polizeihubschrauber eingesetzt und eine Schifffahrtssperre eingerichtet.

Mit einem Sonargerät fanden die Einsatzkräfte das Fahrzeug in der Nacht zum Donnerstag. Es befand sich im Teil der Elbe, der zu Sachsen-Anhalt gehört. Im Tagesverlauf wurde das Auto dann mit spezieller Technik aus dem Fluss geborgen - mit der Frauenleiche darin. Zum Sachverhalt und genauen Hergang des Geschehens nahm die Polizei Ermittlungen auf.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Regensburg sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Zwei Menschen galten auch Stunden nach der Detonation noch als vermisst, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Sie wurden in dem schwer beschädigten Gebäude vermutet. Bewohner konnten inzwischen das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen.

Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen die Behörden leichteren Zugriff auf Konto- und Immobiliendaten bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium vor, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach sollen künftig verdächtige Geldflüsse schneller gestoppt und Konten vorübergehend gesperrt werden können. Die Geldwäsche-Aufsichtsbehörden sollen mehr Befugnisse bekommen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt werden.

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Textgröße ändern: