English Woman's Journal - Internationale Fahndung nach Gewaltverbrechen unter Kollegen in Niedersachsen

Internationale Fahndung nach Gewaltverbrechen unter Kollegen in Niedersachsen


Internationale Fahndung nach Gewaltverbrechen unter Kollegen in Niedersachsen
Internationale Fahndung nach Gewaltverbrechen unter Kollegen in Niedersachsen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach dem Fund eines mutmaßlich bei einem Gewaltverbrechen unter Arbeitskollegen getöteten 38-Jährigen bei Göttingen in Niedersachsen fahnden Ermittler europaweit nach einem Verdächtigen. Der 49-jährige mutmaßliche Haupttäter habe Deutschland nach den bislang gewonnenen Erkenntnissen verlassen und sei derzeit auf der Flucht, berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch. Zwei weitere Verdächtige im Alter von 53 und 56 Jahren befanden sich demnach bereits in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Ermittler wurde die Leiche des 38-Jährigen bereits in der vergangenen Woche in einem Wald- und Feldareal nahe der Gemeinde Dransfeld bei Göttingen entdeckt. Der Mann war zuvor von seinem Arbeitgeber als vermisst gemeldet worden, weil er nach dem Pfingstwochenende nicht zur Arbeit erschienen war. Daraufhin nahm eine Mordkommission ihre Arbeit auf.

Laut Ermittlungen wurde das Opfer in der Nacht zum Pfingstsonntag auf einem Betriebsgelände in Göttingen getötet und danach mit einem Auto zum späteren Fundort gebracht. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem Verbrechen unter Kollegen aus. Das Opfer arbeitete mit dem noch flüchtigen mutmaßlichem Haupttäter und den beiden bereits gefassten Verdächtigen zusammen. Einer von ihnen soll den Hauptbeschuldigten nach der Tat ins Ausland gebracht haben.

Das Tatmotiv sei bislang unbekannt, hieß es weiter. Genauere Angaben zu den Tatumständen und zur Todesursache machten die Behörden unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht. Die internationale Fahndung nach dem untergetauchten 49-Jährigen laufe auf Hochtouren, erklärten sie.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Regensburg sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Zwei Menschen galten auch Stunden nach der Detonation noch als vermisst, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Sie wurden in dem schwer beschädigten Gebäude vermutet. Bewohner konnten inzwischen das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen.

Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen die Behörden leichteren Zugriff auf Konto- und Immobiliendaten bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium vor, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach sollen künftig verdächtige Geldflüsse schneller gestoppt und Konten vorübergehend gesperrt werden können. Die Geldwäsche-Aufsichtsbehörden sollen mehr Befugnisse bekommen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt werden.

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Textgröße ändern: