English Woman's Journal - Polizei schießt auf mit Schreckschusspistole bewaffneten Angreifer

Polizei schießt auf mit Schreckschusspistole bewaffneten Angreifer


Polizei schießt auf mit Schreckschusspistole bewaffneten Angreifer
Polizei schießt auf mit Schreckschusspistole bewaffneten Angreifer / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Polizisten haben im sächsischen Eibenstock südlich von Zwickau auf einen nach ersten Erkenntnissen mit einer Schreckschusspistole bewaffneten Mann geschossen und diesen schwer verletzt. Der 23-Jährige habe zuvor zwei Männer verletzt, mutmaßlich Schüsse abgegeben und versucht, in eine Wohnung einzudringen, erklärte die Polizeidirektion Chemnitz am Samstag. Die Kriminalpolizei hat demnach die Ermittlungen zu den Vorfällen vom Freitagabend übernommen.

Textgröße ändern:

Den Angaben der Polizei zufolge war es zu einem Streit zwischen dem Tatverdächtigen sowie einem 16- und einem 33-Jährige gekommen. Der 23-Jährige habe dann die beiden anderen Männer verletzt. Ob er dabei die Pistole verwendete, "muss noch geklärt werden", erklärten die Behörden. Zeugen hätten Schüsse gehört. Anschließend habe der Tatverdächtige versucht, in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus einzudringen.

"Nachdem das Vorhaben des 23-Jährigen scheiterte, verließ er das Haus mit der Schusswaffe", schilderte die Polizei den Hergang. Beamte trafen demnach auf den Tatverdächtigen und schossen auf ihn, wodurch er schwer verletzt wurde. "Bei der ersten Begutachtung der Pistole des 23-Jährigen stellte sich diese als Schreckschusswaffe heraus", erklärte die Polizei.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft

Nach dem mutmaßlichen Verkauf von Mobiltelefonen an Häftlinge in Nordrhein-Westfalen sitzt ein Gefängnismitarbeiter in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden unter anderem zahlreiche Handys beschlagnahmt, wie die Polizei Essen am Mittwoch mitteilte. Der Mann soll Handys und andere Waren in die Haftanstalt geschmuggelt und an Häftlinge verkauft haben.

Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt

In einem Wildpark in Brandenburg ist ein Mädchen von einem Wolf attackiert worden. Das achtjährige Kind sei am Mittwochmorgen von mindestens einem Wolf angegriffen und schwer verletzt worden, teilte die Polizei in Brandenburg an der Havel mit. Zunächst hatten die Behörden lediglich von einem Wildtier gesprochen.

Textgröße ändern: