English Woman's Journal - 13 Jahre Haft nach Erdrosselung von 17-jähriger Ex-Freundin

13 Jahre Haft nach Erdrosselung von 17-jähriger Ex-Freundin


13 Jahre Haft nach Erdrosselung von 17-jähriger Ex-Freundin
13 Jahre Haft nach Erdrosselung von 17-jähriger Ex-Freundin / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein 27-Jähriger ist nach der Tötung seiner 17-jährigen Ex-Freundin vor dem Landgericht Dortmund zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht verhängte am Mittwoch eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren wegen Totschlags, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Mann hatte die junge Frau nach ihrer Trennung erdrosselt, ihre Leiche wurde später verbrannt gefunden. Der Angeklagte schwieg während des gesamten Verfahrens.

Textgröße ändern:

Das Gericht sah es demnach als bewiesen an, dass der 27-Jährige die junge Frau bei einem Treffen am 14. Juni 2022 mit einem Elektrokabel erdrosselte. Zuvor hatte sich die Frau von ihm getrennt. Der Angeklagte nahm vor der Tat über einen Messenger-Dienst Kontakt zu der 17-Jährigen auf, gab sich dabei jedoch als Schulkollegin aus, wie die Sprecherin sagte. So habe er ein Treffen mit der Frau vereinbart.

Zu dem Treffen soll die 17-Jährige am Abend des 14. Juni in Iserlohn mit ihrem Hund aufgebrochen sein. Der Angeklagte tötete die junge Frau an einem unbekannten Ort, ihre Leiche wurde zehn Tage später in einem Naturschutzgebiet in Hamm verbrannt gefunden. Näheres zum Motiv des Angeklagten und zum genauen Tatablauf habe das Gericht nicht feststellen können, sagte die Sprecherin. Demnach konnte ihm auch kein Mordmerkmal nachgewiesen werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft

Nach dem mutmaßlichen Verkauf von Mobiltelefonen an Häftlinge in Nordrhein-Westfalen sitzt ein Gefängnismitarbeiter in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden unter anderem zahlreiche Handys beschlagnahmt, wie die Polizei Essen am Mittwoch mitteilte. Der Mann soll Handys und andere Waren in die Haftanstalt geschmuggelt und an Häftlinge verkauft haben.

Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt

In einem Wildpark in Brandenburg ist ein Mädchen von einem Wolf attackiert worden. Das achtjährige Kind sei am Mittwochmorgen von mindestens einem Wolf angegriffen und schwer verletzt worden, teilte die Polizei in Brandenburg an der Havel mit. Zunächst hatten die Behörden lediglich von einem Wildtier gesprochen.

Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer

Verheerendes Zugunglück in Spanien: Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge sind mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als die Züge am Mittwochmorgen in der Provinz Toledo rund 150 Kilometer südlich von Madrid auf gerader Strecke zusammenstießen. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: