English Woman's Journal - Gericht in Texas stoppt Verfahren gegen Familie von minderjähriger Transgender

Gericht in Texas stoppt Verfahren gegen Familie von minderjähriger Transgender


Gericht in Texas stoppt Verfahren gegen Familie von minderjähriger Transgender
Gericht in Texas stoppt Verfahren gegen Familie von minderjähriger Transgender

Ein Gericht in Texas hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Familie einer jugendlichen Transgender per einstweiliger Verfügung gestoppt. Der Staat dürfe nicht weiter gegen die Familie vorgehen, bis das Gericht am Freitag kommender Woche eine Anhörung abhalte, zitierten die Bürgerrechtsorganisationen ACLU und Lambda legal am Mittwoch (Ortszeit) aus der Anordnung des Gerichts.

Textgröße ändern:

Der texanische Gouverneur Greg Abbott hatte Geschlechtsumwandlungen bei Kindern Ende Februar als "Kindesmissbrauch" eingestuft. Die Mutter der von der jetzigen Gerichtsentscheidung betroffenen Jugendlichen war von ihrem staatlichen Arbeitgeber, der Familienbehörde, suspendiert worden. Zudem begann das Jugendamt mit Ermittlungen dazu, ob die 16-jährige Tochter sich "derzeit von einem Jungen in ein Mädchen umwandelt". Die Familie des Mädchens klagte dagegen mit Hilfe der Bürgerrechtsorganisationen.

US-Präsident Joe Biden verurteilte das Vorgehen des republikanischen Gouverneurs Abbott am Mittwoch und warf ihm eine "zynische und gefährliche Kampagne gegen Transgender-Kinder und ihre Eltern" vor. Abbotts Entscheidung sei ein schlimmes Beispiel für Kompetenzüberschreitung durch eine Regierung. Mit seinen Handlungen drohe der Gouverneur "Kinder und ihre Familien zu verletzen, nur um politisch zu punkten".

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Rechtsstreit um Briefwahl in den USA geht in weitere Runde

Rund zwei Monate vor den Kongresswahlen in den USA schaukelt sich der Rechtsstreit über die Briefwahl weiter hoch: Eine US-Bundesrichterin setzte am Freitag (Ortszeit) ein Dekret von Präsident Donald Trump für eine erschwerte Briefwahl erneut aus - dieses Mal bis zum Wahltag am 3. November. Die Regierung legte umgehend Berufung gegen diese Entscheidung ein. Im Bundesstaat North Carolina begann ungeachtet dessen der Versand der Briefwahlunterlagen, womit die sogenannten Zwischenwahlen zum US-Kongress formell begannen.

Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen

Anderthalb Wochen nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya sind nach Angaben der Armee und der Polizei in Nepal zwei weitere Menschen lebend geborgen worden. Ein chinesischer Staatsbürger sei aus einem Tunnel gerettet worden, sagte ein Sprecher der nepalesischen Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Zudem bargen Einsatzkräfte im Bezirk Nuwakot eine Frau lebend aus ihrem verschütteten Haus.

Mehr als neun Tage nach Sturzflut weiterer Mensch lebend aus Tunnel in Nepal gerettet

Mehr als neun Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist nach Armeeangaben ein weiterer Überlebender aus einem zugeschütteten Tunnel in Nepal gerettet worden. Der chinesische Staatsbürger habe sich in einem Tunnel des Wasserkraftprojekts Upper Trishuli-1 befunden, sagte ein Sprecher der nepalesischen Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP, ohne weitere Details zu nennen.

Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet weiter nach Verdächtigem

Nach den Anschlägen auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen fahnden die Ermittler weiter nach einem 48-jährigen Verdächtigen. "Wir befinden uns immer noch in der Fahndungslage", sagte eine Sprecherin der Polizei Köln am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Es seien "starke Polizeikräfte im Einsatz", fügte sie hinzu.

Textgröße ändern: