English Woman's Journal - Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen

Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen


Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen
Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen / Foto: Handout - Nepal Army Facebook Page/AFP

Anderthalb Wochen nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya sind nach Angaben der Armee und der Polizei in Nepal zwei weitere Menschen lebend geborgen worden. Ein chinesischer Staatsbürger sei aus einem Tunnel gerettet worden, sagte ein Sprecher der nepalesischen Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Zudem bargen Einsatzkräfte im Bezirk Nuwakot eine Frau lebend aus ihrem verschütteten Haus.

Textgröße ändern:

Der Chinese verließ mit schlammigen Händen gestützt von zwei Soldaten den Tunnel, wie auf von der Armee im Onlinedienst Facebook veröffentlichten Fotos zu sehen war. Er habe sich in einem Tunnel des Wasserkraftprojekts Upper Trishuli-1 befunden, sagte der Armeesprecher. Am Freitag waren bereits zwei Arbeiter aus einem Tunnel eines Wasserkraftwerks gerettet worden.

Das Haus, aus dem die Frau im Bezirk Nuwakot gerettet wurde, war nach Angaben der Bergungskräfte weitgehend von Schlammmassen bedeckt. Die 64-jährige wurde zur Behandlung in die Hauptstadt Nepal geflogen, wie ein Polizeibeamter der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Bei der verheerenden Sturzflut am Mittwoch vergangener Woche waren im Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China ganze Ortschaften zerstört worden. Die Gesamtzahl der bestätigten Toten stieg mittlerweile auf mindestens 1375, darunter 1344 in Nepal. Zudem werden noch mehr als 5500 Menschen vermisst, darunter hunderte Arbeiter, die in Wasserkraftwerken oder auf Baustellen für neue Staudämme gearbeitet hatten.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen

Debakel für US-Präsident Donald Trump: Seine neue Pressesprecherin Katie Zacharia muss nur eine Woche nach ihrer Ernennung gehen. Trump sagte am Freitag in Washington, er habe Zacharia geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu "überdenken". Ein Mitarbeiter des Weißen Haus bestätigte danach auf AFP-Anfrage, dass sie ausscheidet. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.

Nach mutmaßlicher Prügelei: US-Rapper Sean "Diddy" Combs in kleineres Gefängnis verlegt

Der wegen Sexualstraftaten inhaftierte US-Rapper Sean "Diddy" Combs ist nach einer mutmaßlichen gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem Mithäftling in ein kleineres Gefängnis verlegt worden. Der 56-Jährige wurde aus der Haftanstalt Fort Dix in New Jersey ins Allenwood Low Gefängnis im benachbarten Bundesstaat Pennsylvania verlegt, wie eine Sprecherin der US-Strafvollzugsbehörde am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Papst telefoniert mit Putin und fordert Waffenruhe im ukrainischen Oleschky

Der vor drei Tagen wegen Lungenkrebs operierte Papst Leo XIV. hat vom Krankenhaus aus mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und um eine Waffenruhe in der umkämpften ukrainischen Stadt Oleschky gebeten. Der Papst habe "zu einer Waffenruhe aufgerufen, um die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen", teilte der Vatikan am Freitag mit.

Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen

Nach dem Schusswaffenvorfall mit vier Toten an einer Schule in Oregon hat die US-Waffenlobbyorganisation National Rifle Association (NRA) dem bewaffneten Augenzeugen Lob gezollt, der den Angreifer am Tatort erschossen hatte. "Die schreckliche Gewalttat, die sich gestern in Oregon zugetragen hat, zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gesetzestreue, bewaffnete Bevölkerung ist", erklärte die NRA am Freitag im Onlinedienst X.

Textgröße ändern: