English Woman's Journal - Zehntausende müssen wegen Überschwemmungen in Australien ihre Häuser verlassen

Zehntausende müssen wegen Überschwemmungen in Australien ihre Häuser verlassen


Zehntausende müssen wegen Überschwemmungen in Australien ihre Häuser verlassen
Zehntausende müssen wegen Überschwemmungen in Australien ihre Häuser verlassen

Wegen heftiger Regenfälle und Überschwemmungen haben die australischen Behörden zehntausende Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Seit Beginn des Unwetters an der Ostküste Australiens vor knapp einer Woche sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen gestorben. Zuletzt kam am Montag ein etwa 50 Jahre alter Mann ums Leben, als sein Auto im Bundesstaat Queensland von den Fluten mitgerissen wurde.

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Die Stadt Lismore im Bundesstaat New South Wales erlebte das schlimmste Hochwasser ihrer Geschichte. Binnen 24 Stunden fielen in der Gegend um Lismore mehr als 400 Millimeter Regen. Da die Deiche der Stadt gebrochen sind, wurden die 43.000 Einwohner aufgefordert, die Stadt zu verlassen.

Bei den Rettungsdiensten gingen zahlreiche Hilferufe ein. Bürgermeister Steve Krieg bat deshalb bereits über die Online-Netzwerke für auf ihren Dächern festsitzende Einwohner um Hilfe. "Wenn jemand ein Boot hat und zur Engine Street kommen kann, dort sitzt eine schwangere Frau auf ihrem Dach. Bitte helft", schrieb er am Montag auf Facebook.

Die australische Wetterbehörde warnte, dass wegen weiterer schwerer Gewitter und intensiver Regenfälle an weiten Teilen der Küste "lebensbedrohliche Sturzfluten" drohten. Insgesamt wurden Millionen Australier aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Knapp 1000 Schulen in Queensland blieben wegen der Überschwemmungen geschlossen.

Ein 70-jähriger Mann überlebte das Unwetter wie durch ein Wunder. Sein Hausboot wurde von den Fluten des Brisbane-Flusses mitgerissen, stieß gegen eine Fähranlegestelle und sank. Mehreren Augenzeugen gelang es laut einem Bericht des Senders ABC, den Mann mit Hilfe einer Menschenkette unverletzt aus dem Fluss zu retten.

Nach mehreren Jahren der Dürre und klimabedingter Buschbrände erlebt der Osten Australiens wegen des Wetterphänomens La Niña derzeit einen außergewöhnlich feuchten Sommer. Die Regierungschefin von Queensland, Annastacia Palaszczuk, sagte am Montag, in einigen Regionen ihres Bundesstaates habe es in den vergangenen Tagen so viel geregnet wie normalerweise binnen eines ganzen Jahres.

P.Munro--EWJ

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