English Woman's Journal - Teure Scheidung: Südkoreanischer Gaming-Tycoon muss Ex-Frau 1,6 Milliarden Euro zahlen

Teure Scheidung: Südkoreanischer Gaming-Tycoon muss Ex-Frau 1,6 Milliarden Euro zahlen


Teure Scheidung: Südkoreanischer Gaming-Tycoon muss Ex-Frau 1,6 Milliarden Euro zahlen
Teure Scheidung: Südkoreanischer Gaming-Tycoon muss Ex-Frau 1,6 Milliarden Euro zahlen / Foto: © Yonhap/AFP

Umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro - so viel kostet den südkoreanischen Videospiele-Magnaten Kwon Hyuk Bin seine Scheidung. Der Unternehmer muss seiner bisherigen Ehefrau 35 Prozent seines Konsortiums Smilegate im Wert von 2,5 Billionen Won überlassen, wie ein Familiengericht in Seoul am Mittwoch entschied. 65 Milliarden Won (41,6 Millionen Euro) soll die Ex-Frau ausgezahlt bekommen.

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So teuer war eine Scheidung in Südkorea noch nie. Die Regelung übertrifft deutlich die 944 Milliarden Won, die der Chef der südkoreanischen SK Group, Chey Tae Won, seiner Ex-Frau zahlen musste.

Kwon hatte Smilegate 2002 gegründet und daraus eines der erfolgreichsten Gaming-Unternehmen Südkoreas gemacht. Seine Frau hatte im November 2022 die Scheidung eingereicht. Örtlichen Medien zufolge forderte sie damals die Hälfte von Kwons Anteilen an Smilegate. Sie argumentierte, dass sie an der Gründung des Unternehmens und anfänglich auch an seiner Führung beteiligt gewsen sei.

Das Familiengericht befand, dass beide Ehepartner gleichermaßen für das Scheitern der Ehe verantwortlich seien. Es billigte daher die Scheidung, wies aber die Forderungen der Ehefrau nach Entschädigung zurück.

Ch.Reilly--EWJ

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