English Woman's Journal - Wegen Debatte um pro-israelischen Song: Boy George tritt nicht bei Musical in London auf

Wegen Debatte um pro-israelischen Song: Boy George tritt nicht bei Musical in London auf


Wegen Debatte um pro-israelischen Song: Boy George tritt nicht bei Musical in London auf
Wegen Debatte um pro-israelischen Song: Boy George tritt nicht bei Musical in London auf / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Wegen der Debatte um seinen jüngsten pro-israelischen Song "We Will Dance Again" wird der britische Sänger Boy George nicht mehr wie geplant bei der Rock-Oper "Jesus Christ Superstar" in London auf der Bühne stehen. "Nach langer Überlegung habe ich in meiner Eigenschaft als Manager von Boy George beschlossen, dass er nicht mehr in 'Jesus Christ Superstar' im London Palladium auftreten wird", erklärte Paul Kemsley am Donnerstagabend im Onlinedienst Instagram.

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"George hat sich nie gescheut, seine persönliche Meinung zu vertreten, und dafür habe ich ihn immer respektiert", betonte Kemsley. Es sei jedoch seine Verantwortung, Entscheidungen im besten Interesse des Künstlers zu treffen "und dabei auch anderen Respekt entgegenzubringen". Boy George sollte eigentlich vom 3. bis 15. August als König Herodes in dem erfolgreichen Musical mitwirken.

Der 65-jährige Musiker und ehemalige Sänger der Band Culture Club hatte Ende Juli seinen neuen Song "We Will Dance Again" ("Wir werden wieder tanzen") im Internet veröffentlicht und damit eine heftige Kontroverse ausgelöst. Der Titel des Songs greift den Slogan der Überlebenden des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf das Supernova-Musikfestival am 7. Oktober 2023 auf. Der Sänger bekundet darin seine Solidarität mit Israel.

Der auf dem X-Account des Sängers veröffentlichte Song wurde von mehr als fünf Millionen Menschen angehört und hat sowohl dankbare wie auch kritische Reaktionen hervorgerufen.

D.W.Robertson--EWJ

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