English Woman's Journal - 17-Jähriger vollendet als jüngster Pilot Solo-Flug um die Welt

17-Jähriger vollendet als jüngster Pilot Solo-Flug um die Welt


17-Jähriger vollendet als jüngster Pilot Solo-Flug um die Welt
17-Jähriger vollendet als jüngster Pilot Solo-Flug um die Welt / Foto: Nikolay DOYCHINOV - AFP

Nach rund fünfmonatiger Reise hat der 17-jährige Mack Rutherford seinen Solo-Flug um die Welt beendet - und dadurch den Weltrekord als jüngster Pilot aufgestellt, dem das jemals gelungen ist. Das Ultraleichtflugzeug Rutherfords landete am Mittwochnachmittag gegen 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) auf dem Flughafen Radomir nahe der bulgarischen Hauptstadt Sofia. "Ich möchte beweisen, dass junge Menschen etwas bewegen können", sagte Rutherford nach seiner Landung.

Textgröße ändern:

Der Jugendliche mit belgischem und britischem Pass war am 23. März in Radomir gestartet. Er legte mehr als 54.000 Kilometer in seinem Flieger zurück - nur begleitet von einem kleinen Plüschbären. Rutherford stammt aus einer Pilotenfamilie und steuerte bereits mit sieben Jahren zum ersten Mal ein Flugzeug.

Am Boden erhielt Rutherford die Guinness-Urkunde, die seine Bestleistung bestätigt. Er brach damit den Solo-Rekord des 18-jährigen Briten Travis Ludlow vom vergangenen Jahr. Rutherford tritt mit seinem Rekord zudem in die Fußstapfen seiner älteren Schwester Zara, die mit 19 Jahren als bisher jüngster Mensch per Ultraleichtflugzeug allein die Erde umrundet hatte. Sie bleibt indes die jüngste Frau, der dies bisher gelungen ist - und erwies sich nach der Landung ihres Bruders als gute Verliererin. Sie sei "sehr glücklich" für ihn, sagte sie.

Bei seinem Flug musste Mack Rutherford mit zahlreichen Widrigkeiten kämpfen, darunter Außentemperaturen von bis zu 48 Grad und stundenlanges Warten auf Überfluggenehmigungen. Am spektakulärsten war vermutlich die Notlandung aufgrund heftiger Winde auf der unbewohnten Insel Attu, die zu den westlich vom US-Bundesstaat Alaska gelegenen Aleuten gehört.

Sein Proviant hatte sich seinen Eltern und seiner Schwester Zara zufolge mit Treibstoff vollgesogen. Rutherford musste sich demnach von Schokokuchen ernähren.

Rutherfords Mutter, sein Vater und seine Schwester empfingen den Jungpiloten bei seiner Landung in Bulgarien. Mutter Béatrice de Smet lobte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP die "enorme Selbstkontrolle", die die Weltumrundung ihrem Sohn abverlangt habe.

Die Weltumrundung Rutherfords wurde auch durch den Ukraine-Krieg erschwert: Anstatt Russland zu überfliegen, wich der 17-Jährige über Pakistan, Indien, Südkorea und Japan aus. Von dort aus überflog er in zehn Stunden den Pazifischen Ozean. Dies sei "die schwerste Etappe" gewesen, sagte der Pilot.

Nach seiner Rückkehr erwartet den Teenager nun die nächste anstrengende Aufgabe. Er müsse "zurück in die Schule und den Rückstand dort aufholen", sagte er.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Herbstverkehr: Wildwechsel, Nebel und nasses Laub erhöhen Unfallrisiko

Autofahrer müssen im Herbst besonders mit Wildwechsel, schlechter Sicht und rutschigen Straßen rechnen. 2024 meldeten Versicherer mehr als 276.000 Wildunfälle.

Betrunkener will 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus Hotel in Mainz stehlen

Eine rund 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus einem Hotel in Mainz hat es einem betrunkenen Mann offenbar angetan. Er versuchte, die Figur aus dem Hotelfoyer nahe des Hauptbahnhofs zu stehlen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wurde der Mann am Donnerstagabend dabei beobachtet, wie er die Dickhäuterfigur in Richtung Bahnhofsplatz zog.

Textgröße ändern: