English Woman's Journal - "Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf

"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf


"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf
"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf / Foto: OLIVER HOTHAM - AFP

Anderthalb Wochen nach lebensbedrohlichen Verletzungen bei einem Hai-Angriff an der Küste von Sydney ist eine Frau zwischenzeitlich aus dem künstlichen Koma erwacht. Wie ihr Bruder mitteilte, verringerten die Ärzte die Betäubung von Leah Stewart, so dass sie für kurze Zeit auf der Intensivstation aus dem künstlichen Koma erwachte. "Das ermöglichte es ihr, ihre ersten Worte 'Ich liebe Euch' mit ihrer Mama und ihrem Partner Fernando zu teilen", schilderte Joshua Stewart am Dienstag.

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Leah sei damit "viel schneller" wieder zu Bewusstsein gekommen, "als irgendjemand erwartet hatte und für uns ist das wie ein Wunder", fügte der Bruder in seiner Mitteilung auf der Website GoFundMe hinzu, über die Leah Stewarts Unterstützer 492.000 australische Dollar (300.000 Euro) für ihre Behandlung zusammenbekommen haben. Die "ersten Gedanken" der Schwerverletzten galten demnach ihrer Tochter August. Sie habe sich erkundigt, wie es dem Mädchen gehe.

Leah Stewart, örtlichen Medien zufolge eine 34 Jahre alte Lehrerin aus dem Stadtteil Coogee, war am 13. Juni an dem dortigen Strand von einem Hai attackiert worden. In der vergangenen Woche wurde sie an fünf Tagen operiert, unter anderem wurde ihr ein Arm amputiert. Weitere Eingriffe sollen noch folgen, wie ihr Bruder mitteilte.

"Leah hat einen langen Weg vor sich und wird immer noch intensivmedizinisch versorgt, aber dies ist ein erster positiver Schritt und gibt uns Hoffnung langfristige Erholung", sagte Joshua Stewart über das kurzzeitige Erwachen seiner Schwester.

Australische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die im Zuge des Klimawandels steigenden Meerestemperaturen dazu führen, dass Haie in anderen Gewässern unterwegs sind. Dies könnte ein Faktor für zunehmende Hai-Attacken sein. Im Januar war ein zwölfjähriger Junge gestorben, der beim Schwimmen im Hafen von Sydney von einem Hai angefallen worden war. Im Mai und Juni starben drei Taucher bei unterschiedlichen Vorfällen in den Bundesstaaten Western Australia und Queensland.

Laut der Datenbank für Hai-Angriffe rund um Australien gab es davon seit 1791 fast 1300. Bei mehr als 260 dieser Attacken gab es Todesopfer.

Ch.Reilly--EWJ

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