English Woman's Journal - Wal in der Ostsee: Tier hat sich in Wismarbucht womöglich erneut festgeschwommen

Wal in der Ostsee: Tier hat sich in Wismarbucht womöglich erneut festgeschwommen


Wal in der Ostsee: Tier hat sich in Wismarbucht womöglich erneut festgeschwommen

Das Drama um den Buckelwal in der Ostsee geht weiter. Nachdem sich das Tier am Freitag nach Tagen auf einer Sandbank vor Schleswig-Holstein freigeschwommen hatte, wurde es am Samstag in der Wismarer Bucht entdeckt. Wie ein Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern sagte, wurde am Nachmittag geprüft, ob der Wal womöglich erneut feststeckte.

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"Der Wal hat seit längerer Zeit seine Position im flachen Wasser der Wismarbucht nicht verändert", sagte der Ministeriumssprecher. Wissenschaftler näherten sich dem Tier in einem Schlauchboot, um seine Lage zu prüfen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace machte demnach auch Aufnahmen mit einer Drohne.

Der Wal hatte seit Montag auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste festgesteckt. Schließlich konnte er sich in der Nacht zum Freitag freischwimmen, nachdem Helfer mit Baggern den Meeresboden um das Tier ausgehoben und ihm eine Rinne gegraben hatten.

Die Hoffnung war, dass sich das Tier in Richtung Nordsee bewegt, um schließlich wieder in den Atlantik zu gelangen. Diese erfüllt sich aber nicht. Das Landwirtschafts- und Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern meldete am Samstagnachmittag, dass der Wal in der Wismarbucht in der Nähe der Insel Walfisch gesichtet wurde.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) dankte allen Kräften, die sich "zu Wasser und zu Lande" an der Suche beteiligten. Demnach waren Kräfte der Wasserschutzpolizei aus Wismar und Rostock sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums, des Instituts für terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) sowie der Naturschutzorganisation Greenpeace auf der Suche nach dem Tier.

"Meine Hoffnung, dass der Wal auf Nahrungssuche den Fischschwärmen folgt und seinen Weg zurück in die Nordsee und den Atlantik findet, wurde leider bisher leider nicht erfüllt", erklärte Backhaus. "Ich bitte darum, das sicher geschwächte und gestresste Tier möglichst in Ruhe zu lassen, damit sich sein Zustand nicht weiter verschlechtert." Fachleute vor Ort würden "der Situation angepasst entscheiden, was zu tun ist".

Große Wale sind in der Ostsee nicht heimisch, die Bedingungen sind für sie nicht geeignet. Ziel war es deshalb, das massige Tier in Richtung der Meerengen zwischen Deutschland und Dänemark zu lotsen, damit es den Weg zurück in Nordsee und Atlantik nimmt.

K.Marshall--EWJ

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