English Woman's Journal - Landwirtschaftsministerium: 2024 tausende Rehkitze durch Drohneneinsatz gerettet

Landwirtschaftsministerium: 2024 tausende Rehkitze durch Drohneneinsatz gerettet


Landwirtschaftsministerium: 2024 tausende Rehkitze durch Drohneneinsatz gerettet
Landwirtschaftsministerium: 2024 tausende Rehkitze durch Drohneneinsatz gerettet / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr sind in Deutschlands Feldern tausende Rehkitze durch den Einsatz von Drohnen vor dem Tod durch Mähdrescher bewahrt worden. Die zuständigen Jagd- und Wildtierschutzvereine hätten die Rettung von 22.435 Rehkitzen gemeldet, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Dienstag mit. "Neben den Rehkitzen wurden unter anderem auch insgesamt 4234 Junghasen, Vogelgelege, Hirschkälber, Igel etc. gerettet." Nicht alle Vereine machten demnach Angaben, die tatsächliche Zahl könnte also höher liegen.

Textgröße ändern:

Das Landwirtschaftsministerium hatte im Jahr 2021, damals noch unter Minister Cem Özdemir (Grüne), ein Förderprogramm für die Anschaffung von Drohnen für die Rettung von Rehkitzen aufgelegt. Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will das Programm fortsetzen. Am Montag wurde die Fördersumme für dieses Jahr von 1,5 auf 2,5 Millionen Euro aufgestockt.

Es gebe ein großes Interesse an der Fördermaßnahme, erklärte das Ministerium. In diesem Jahr wurden demnach mehr als 350 Förderanträge gestellt, die zur Verfügung stehenden Mittel würden damit annähernd ausgeschöpft. Damit alle Berechtigten gefördert werden können, seien die Mittel daher aufgestockt worden.

"Jedes Jahr fallen Rehkitze und andere Wildtiere der Mahd zum Opfer", erklärte Rainer. Junge Tiere sind besonders in Gefahr, da in ihren ersten Lebenswochen auch die erste Mähperiode des Grünlands ansteht, erklärte das Ministerium. Die Jungtiere werden von ihren Müttern häufig in den dichten Wiesen auf landwirtschaftlichen Flächen versteckt, weil sie im hohen Gras gut vor Fressfeinden geschützt sind. Bei Gefahr fliehen sie dann nicht, sondern bleiben reglos sitzen.

Überwachung aus der Luft in Verbindung mit Wärmebildtechnik sei die effektivste Methode, um Kitze vor dem sogenannten Mähtod zu retten, erklärte das Ministerium. Sie sei deutlich zeitsparender als andere Verfahren, wie die Vergrämung oder die Begehung.

Tierschutz- oder Jagdvereine auf Kreisebene können die Finanzspritze erhalten. Sie beträgt 60 Prozent der Anschaffungskosten bis zu einer Höhe von 4000 Euro pro Drohne. Bis 2024 wurde die Anschaffung von 2446 Drohnen gefördert.

T.Wright--EWJ

Empfohlen

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Textgröße ändern: