English Woman's Journal - DLRG registriert mehr tödliche Badeunfälle in Deutschland

DLRG registriert mehr tödliche Badeunfälle in Deutschland


DLRG registriert mehr tödliche Badeunfälle in Deutschland
DLRG registriert mehr tödliche Badeunfälle in Deutschland / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Zahl der Badeunfälle in Deutschland nimmt nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) weiter zu. "Wir haben in den vergangenen beiden Jahren eine leichte Zunahme an tödlichen Badeunfällen verzeichnet", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Viele Unglücke ereigneten sich, weil Badende ihre schwimmerischen Fertigkeiten überschätzten oder sich leichtsinnig verhielten. "Oft ist auch Alkohol mit im Spiel."

Textgröße ändern:

Besonders gefährlich ist das Baden laut DLRG in Seen und Flüssen. Mehr als 70 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich dort. Hinzu kamen Unglücke in Kanälen, Bächen und anderen Gewässern im Binnenland. In Nord- und Ostsee verzeichnete der Verein rund sechs Prozent der Ertrinkungsfälle.

Vogt forderte mehr Anstrengungen von Bund und Ländern, um die Zahl er Ertrinkungsfälle zu verringern. Eine fundierte Schwimmausbildung sei zentral, dafür brauche es eine bessere Bäderinfrastruktur, mehr Personal in den Schwimmbädern und mehr qualifizierte Lehrkräfte für den Schwimmunterricht in den Schulen. "Insbesondere die Sanierung der bestehenden Schwimmbadlandschaft sowie der Neubau von Bädern in Gegenden, wo Bedarf besteht, müssen auf allen politischen Ebenen eine höhere Priorität erhalten", sagte Vogt.

2023 verzeichnete die DLRG eigenen Angaben zufolge 378 Ertrinkungsfälle, das waren sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. 42.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer waren für die private Wasserrettungsorganisation tätig.

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht an Internationalen Strafgerichtshof

Der Sacharow-Preis für Menschenrechte geht in diesem Jahr an den von US-Präsident Donald Trump sanktionierten Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Das Europäische Parlament würdige den Einsatz des Gerichtshofs für das Völkerrecht, sagte Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Donnerstag in Straßburg. Der Preis wird am 16. Dezember in Straßburg verliehen.

Bedroht durch trockengelegte Auen: Gelbe Wiesenraute ist Blume des Jahres 2027

Die Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum) ist die Blume des Jahres 2027. Das gab die Loki Schmidt Stiftung am Donnerstag in Hamburg bekannt. Sie vergibt die Auszeichnung seit 1980. Die Gelbe Wiesenraute werde auf der sogenannten Vorwarnliste der Roten Liste Deutschlands geführt und stehe damit stellvertretend für eine Natur, die dringend Schutz brauche, hieß es von der Stiftung.

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Textgröße ändern: