English Woman's Journal - Anwalt: "Fehler" bei Anklage gegen US-Sänger Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer

Anwalt: "Fehler" bei Anklage gegen US-Sänger Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer


Anwalt: "Fehler" bei Anklage gegen US-Sänger Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer
Anwalt: "Fehler" bei Anklage gegen US-Sänger Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer / Foto: Adam GRAY - AFP

Anklage gegen Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer: Der Anwalt des US-Popstars hat die Vorwürfe gegen seinen Mandanten bestritten. Timberlake sei bei seiner Festnahme im vergangenen Monat "nicht betrunken" gewesen, argumentierte sein Anwalt Edward Burke am Freitag (Ortszeit) beim zuständigen Gericht in New York. Die Anzeige des Polizisten sei fehlerhaft gewesen. Die Klage müsse daher abgewiesen werden. Der zuständige Richter erklärte sich bereit, den Antrag zu prüfen.

Textgröße ändern:

Die Polizei habe in diesem Fall "eine Reihe sehr bedeutender Fehler gemacht", hieß es in einer Erklärung des Anwalts nach der Anhörung. "Die wichtigste Tatsache, die man über diesen Fall wissen muss, ist, dass Justin nicht betrunken war und nicht hätte verhaftet werden dürfen."

Der 43-jährige Sänger war Mitte Juni in der Stadt Sag Harbor in den Hamptons, einer wohlhabenden Region in Long Island östlich von New York, von der Polizei angehalten worden. Polizeiangaben zufolge hatte er unter anderem ein Stoppschild überfahren, zudem geriet sein Auto ins Schlingern.

Timberlake war auf dem Weg zum Haus eines Freundes, nachdem er im Restaurant eines örtlichen Hotels zu Abend gegessen hatte. Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer fest.

Timberlake wurde einem Richter vorgeführt und dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Eigentlich sollte er am Freitag per Videoschaltung vor Gericht erscheinen. Derzeit ist der Sänger aber unterwegs auf Europa-Tournee, um sein aktuelles Album "Everything I Thought It Was" zu promoten, und nahm daher den Termin nicht wahr. Laut Gerichtsanordnung muss er bei der nächsten Verhandlung am 2. August zumindest per Videoschaltung anwesend sein.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht an Internationalen Strafgerichtshof

Der Sacharow-Preis für Menschenrechte geht in diesem Jahr an den von US-Präsident Donald Trump sanktionierten Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Das Europäische Parlament würdige den Einsatz des Gerichtshofs für das Völkerrecht, sagte Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Donnerstag in Straßburg. Der Preis wird am 16. Dezember in Straßburg verliehen.

Bedroht durch trockengelegte Auen: Gelbe Wiesenraute ist Blume des Jahres 2027

Die Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum) ist die Blume des Jahres 2027. Das gab die Loki Schmidt Stiftung am Donnerstag in Hamburg bekannt. Sie vergibt die Auszeichnung seit 1980. Die Gelbe Wiesenraute werde auf der sogenannten Vorwarnliste der Roten Liste Deutschlands geführt und stehe damit stellvertretend für eine Natur, die dringend Schutz brauche, hieß es von der Stiftung.

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Textgröße ändern: