English Woman's Journal - Zahl von Kegelrobben in Wattenmeer und auf Helgoland wächst

Zahl von Kegelrobben in Wattenmeer und auf Helgoland wächst


Zahl von Kegelrobben in Wattenmeer und auf Helgoland wächst
Zahl von Kegelrobben in Wattenmeer und auf Helgoland wächst / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die Zahl der Kegelrobben im Wattemeer der Nordsee und auf Helgoland wächst. Wie das sogenannte Gemeinsame Wattenmeersekretariat im niedersächsischen Wilhelmshaven am Montag mitteilte, stieg die Zahl der Jungtiere in den vergangenen fünf Jahren jährlich um durchschnittlich 13 Prozent, die der erwachsenen Tiere parallel um zwölf Prozent. Die meisten Kegelrobben leben im niederländischen Wattenmeer, die zweitgrößte Population findet sich auf der deutschen Hochseeinsel Helgoland.

Textgröße ändern:

Wie das Wattenmeersekretariat unter Verweis auf die Ergebnisse der aktuellen Zählflüge mitteilte, lag die Gesamtzahl der erwachsenen Kegelrobben im März und April bei etwa 10.500. Das entsprach einer Zunahme von etwa 18 Prozent im Vorjahresvergleich, im Jahr davor hatte es allerdings zwischenzeitlich einen leichten Rückgang gegeben. Rund 7600 oder rund 70 Prozent der Tiere lebten im niederländischen Wattenmeer, weitere etwa 1420 oder 13 Prozent auf Helgoland.

Rund 1200 Kegelrobben befanden sich während der jährlichen Fellwechselperiode demnach in den zu Niedersachsen und Hamburg gehörenden Wattenmeergebieten. In Schleswig-Holstein und Dänemark wurden zusammen nur rund 320 Tiere gezählt.

Bei der Nachwuchszählung während der Wurfsaison zwischen November und Januar wurden laut Wattenmeersekretariat rund 2500 Jungtiere registriert, davon mit knapp 1400 die mit Abstand meisten in den Niederlanden. Fast 900 Jungtiere fanden sich auf Helgoland, rund 400 auf niedersächsischen Gebiet. In weiter östlich und nördlich gelegenen Gebieten werden in der Regel keine Kegelrobben geboren. In Schleswig-Holstein und Dänemark gab es jeweils ein Neugeborenes.

Kegelrobben sind die größten Raubtiere der Nordsee und die größeren Verwandte der Seehunde. Das artenreiche Wattenmeer zählt zum Unesco-Welterbe und wird von den Anrainern Deutschland, Niederlande und Dänemark gemeinsam geschützt. Das Gemeinsame Wattenmeersekretariat steuert dabei von Wilhelmshaven aus die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die entsprechenden Schutzmaßnahmen.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Textgröße ändern: