English Woman's Journal - "Everything Everywhere All at Once" gewinnt Oscar als bester Film

"Everything Everywhere All at Once" gewinnt Oscar als bester Film


"Everything Everywhere All at Once" gewinnt Oscar als bester Film
"Everything Everywhere All at Once" gewinnt Oscar als bester Film / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

Das Science-Fiction-Abenteuer "Everything Everywhere All at Once" hat den Oscar als bester Film des Jahres gewonnen. Der Film der Regisseure Daniel Kwan und Daniel Scheinert setzte sich bei der Oscar-Verleihung am Sonntagabend (Ortszeit) in Hollywood unter anderem gegen das deutsche Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" durch. "Everything Everywhere" gewann insgesamt sieben Oscars und war damit der große Sieger des Abends.

Textgröße ändern:

Der von Kritikern gefeierte wilde Genre-Mix gewann auch die Oscars für die beste Regie, für die beste Hauptdarstellerin (Michelle Yeoh), die beste Nebendarstellerin (Jamie Lee Curtis), den besten Nebendarsteller (Ke Huy Quan), das beste Originaldrehbuch und den besten Schnitt.

Der Film war mit elf Nominierungen als Top-Favorit ins Oscar-Rennen gegangen. In "Everything Everywhere" wird die aus China stammende Chefin eines Waschsalons in den USA plötzlich in ein Multiversum aus Parallelwelten katapultiert und muss gegen eine Super-Bösewichtin ankämpfen, bei der es sich um ihre Tochter handelt.

"Im Westen nichts Neues" verpasste zwar die Chance, als erster deutscher Beitrag der Geschichte den Hauptpreis für den besten Film zu gewinnen. Mit vier Oscars schrieb die Neuverfilmung des gleichnamigen Antikriegsromans von Erich Maria Remarque aber trotzdem Geschichte: So viele Oscars konnte nie zuvor ein deutscher Film gewinnen. "Im Westen nichts Neues" wurde als bester internationaler Film, für die beste Kamera, das beste Szenenbild und die beste Filmmusik ausgezeichnet.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Textgröße ändern: