English Woman's Journal - Britische Polizei prüft Video von britischem Premier Sunak ohne Sicherheitsgurt

Britische Polizei prüft Video von britischem Premier Sunak ohne Sicherheitsgurt


Britische Polizei prüft Video von britischem Premier Sunak ohne Sicherheitsgurt
Britische Polizei prüft Video von britischem Premier Sunak ohne Sicherheitsgurt / Foto: Owen Humphreys - POOL/AFP

Nach der Veröffentlichung eines Videos, in dem der britische Premierminister Rishi Sunak unangeschnallt in einem fahrenden Auto zu sehen ist, hat die britische Polizei eine Untersuchung angekündigt. Der Fall werde geprüft, erklärte die Polizei am Donnerstagabend. Zuvor hatte Sunak im Internet ein Video veröffentlicht, in dem er von der Rückbank eines fahrenden Autos aus für seine eigene Politik wirbt - ohne dabei einen Sicherheitsgurt zu tragen.

Textgröße ändern:

Ein Sprecher der Polizei in der Grafschaft Lancashire, wo der Premierminister während der Aufnahmen unterwegs war, erklärte, der Behörde sei "der Fall bekannt", er werde untersucht. Fahren ohne Sicherheitsgurt kann in Großbritannien mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Pfund (571 Euro) bestraft werden.

Ein Sprecher des Regierungschefs erklärte, Sunak entschuldige sich für seinen "Fehler". "Der Premierminister ist überzeugt, dass jeder einen Sicherheitsgurt tragen sollte", betonte der Sprecher. Sunak habe den Gurt lediglich "für einen kurzen Moment" gelöst, um das Video aufzunehmen. Dies sei eine "Fehleinschätzung" gewesen.

Zuvor hatte es bereits Wirbel um Sunaks Reisegewohnheiten gegeben, nachdem der Premierminister in den vergangenen Tagen mehrfach einen Privatjet für Kurzstreckenflüge von 30 bis 40 Minuten Dauer genutzt hatte. Die Nutzung des Flugzeugs verursache "hohe Kosten für die Umwelt und den Steuerzahler", kritisierte die stellvertretende Chefin der oppositionellen Labour-Partei, Angela Rayner. Ein Regierungssprecher betonte dagegen, Sunak wähle sein Fortbewegungsmittel jeweils danach, "wie er seine Zeit am besten nutzen kann, um im gesamten Vereinigten Königreich herumzukommen".

L.Scott--EWJ

Empfohlen

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Textgröße ändern: