English Woman's Journal - Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen

Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen


Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Das Bundeswirtschaftsministerium setzt 2027 das Förderprogramm für die energieintensive Industrie im Rahmen sogenannter CO2-Differenzverträge fort. Für 2026 sei das Interesse der Unternehmen sehr groß gewesen, es seien "substantiell" mehr Fördermittel als die zur Verfügung stehenden fünf Milliarden Euro beantragt worden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Deshalb werde nun bereits das Verfahren für die nächste Vergaberunde im kommenden Jahr gestartet.

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Geplant sind Fördermittel in Höhe von bis zu 8,7 Milliarden Euro - vorbehaltlich der Haushaltsplanung - für energieintensive Branchen wie Hersteller von Chemie, Metallen, Zement, Kalk, Glas, Papier und Keramik. Reiches Vorgänger Robert Habeck (Grüne) hatte das Förderinstrument 2024 eingeführt. Firmen erhalten damit Geld pro eingesparter Tonne CO2 für neue Anlagen.

Die Vergabe läuft über ein Auktionsverfahren: Unternehmen geben an, wie viel Geld sie benötigen, um mit einer neuen Technologie eine Tonne CO2 einzusparen. Wer besonders günstig Treibhausgase einsparen kann, erhält den Zuschlag. Für 2027 gibt es nach Angaben des Ministeriums erstmals für einzelne Technologien reservierte Förderbudgets: Für den Einsatz von Wasserstoff, die Abscheidung von CO2 (CCU/S) sowie die Dekarbonisierung und Nutzung von Prozesswärme. "So messen sich in der Auktion gleiche Projekte mit gleichen", erklärte das Ministerium.

K.McMillan--EWJ

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