English Woman's Journal - Wind dreht sich: Waldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter Kontrolle

Wind dreht sich: Waldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter Kontrolle


Wind dreht sich: Waldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter Kontrolle
Wind dreht sich: Waldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter Kontrolle / Foto: Roberto Pfeil - AFP

Die Lage beim großen Waldbrand bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Einer Sprecherin des Landkreises Düren zufolge konzentrierten sich die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag weiterhin darauf, ein Übergreifen der Flammen auf den in der Nacht geräumten Ortsteil Gey zu verhindern. "Das ist jetzt das, worauf sich alle konzentrieren", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Weiterhin sei die Entwicklung in erster Linie von den Windverhältnissen abhängig.

Textgröße ändern:

Der Brand befand sich den Angaben zufolge weiter 150 bis 200 Meter von der Siedlung entfernt, im Einsatz waren neben hunderten Einsatzkräften am Boden laut Kreisverwaltung zudem parallel permanent mindestens drei Löschhubschrauber. Eine schnelle Rückkehr der evakuierten rund 1800 Einwohner von Gey war der Sprecherin zufolge zunächst nicht absehbar. Demnach liefen bereits Planungen, diese auch über Nacht unterzubringen.

"Die Lage ist dynamisch, da sich Wind dreht", hieß es am Nachmittag in einer Mitteilung des Landkreises. Der Waldbrand war am Donnerstag ausgebrochen und hatte sich in der Nacht zu Freitag zeitweise sehr schnell bis auf eine Fläche von etwa 300 Hektar ausgebreitet. Wegen der unkalkulierbaren Entwicklung sowie zur Erleichterung der Arbeit der Einsatzkräfte ordneten die Behörden deshalb die Evakuierung von Gey an.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Deutschlands größter Offshore-Windpark eingeweiht

64 Windräder, die rechnerisch rund 1,1 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können: Mit einer Feier in Hamburg ist am Donnerstag Deutschlands bislang größter Offshore-Windpark eingeweiht worden. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) begrüßte dies bei der Einweihungsfeier als gute Nachricht für den Wirtschaftssandort Deutschland. Erneuerbare seien nicht nur die klimafreundlichste, sondern "auch die günstigste und die sicherste Art, Strom zu erzeugen".

Wissenschaftler: Klimawandel ein Haupttreiber für Sturzflut im Himalaya

Der Klimawandel war nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern ein Haupttreiber für die verheerende Sturzflut im Himalaya mit mehr als 1400 Toten. Die Katastrophe sei jedoch nicht durch ein einzelnes extremes Wetterereignis ausgelöst worden, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Vielmehr handele es sich um eine Kombination aus langfristiger Erwärmung, dem Rückzug der Gletscher, dem Auftauen des Permafrosts sowie einer Instabilität der Berge.

Bericht: Banken kritisieren Energiepolitik in Brief an Ministerin Reiche

Mehrere Bankinstitute haben einem Medienbericht zufolge die geplanten Energiegesetze der Bundesregierung kritisiert. Das Gelingen der Energiewende hänge neben einer soliden Planung "entscheidend von der breiten Bereitstellung von Finanzierungsmitteln ab“, heißt es laut dem Pro-Newsletter Energie und Klima des Nachrichtenmagazins Politico in einem Brief an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller.

Rostock und Nordwest-Niedersachsen prüfen Meerwasserentsalzung für neue Wasserbedarfe

Häufigere Trockenphasen und neue Industrieprojekte erhöhen das Interesse an Meerwasserentsalzung in Deutschland. Planungen in Rostock und Forschung in Niedersachsen befassen sich dabei auch mit Energiebedarf und ökologischen Folgen.

Textgröße ändern: