English Woman's Journal - Bahn und Bund investierten 2021 rund 150 Millionen Euro in Lärmschutz

Bahn und Bund investierten 2021 rund 150 Millionen Euro in Lärmschutz


Bahn und Bund investierten 2021 rund 150 Millionen Euro in Lärmschutz
Bahn und Bund investierten 2021 rund 150 Millionen Euro in Lärmschutz / Foto: Christof STACHE - AFP

Die Deutsche Bahn (DB) und der Bund haben im vergangenen Jahr rund 150 Millionen Euro für Lärmschutzmaßnahmen am Schienennetz ausgegeben. "Um unsere Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, müssen wir das Schienennetz dringend ausbauen und erweitern", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Michael Theurer (FDP), am Mittwoch. Dies sei jedoch nur mit der Akzeptanz der Anwohner möglich, Lärmschutz habe deshalb "oberste Priorität".

Textgröße ändern:

Wie die Bahn erklärte, profitierten im vergangenen Jahr rund 32.800 Anwohner von den Investitionen in den Lärmschutz. Neben Lärmschutzwänden wurde auch in spezielle Lärmschutzfenster für Anwohner investiert. Seit 1999 wurden demnach bereits 1,75 Milliarden Euro für Lärmschutz ausgegeben, bisher wurden mit diesen Mitteln rund 2100 Streckenkilometer lärmsaniert. Bis 2050 sollen insgesamt 6500 Streckenkilometer entlastet werden, profitieren würden davon rund 1,6 Millionen Anwohner.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Schneider: Klimawandel zeigt zuvor nie erlebte Konsequenzen

Auf die immer dramatischeren Folgen des Klimawandels hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) im Bundestag hingewiesen. "Wir sind in Deutschland mitten im menschengemachten Klimawandel", sagte Schneider am Dienstag in der Haushaltsdebatte des Parlaments. "Das hat konkrete Konsequenzen, wie wir sie bisher noch nicht erlebt haben", verwies er auf Hitzewellen mit hierzulande mehr als 16.000 Toten, Dürre und landwirtschaftliche Produktionsausfälle.

Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer "deutlich" zu warm

Nord- und Ostsee haben sich in diesem Sommer ungewöhnlich stark aufgeheizt. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Montag in Hamburg mitteilte, lagen die Wassertemperaturen der zwei Meere in den Monaten Juni bis August "deutlich" über dem langjährigen Mittelwerten. Insgesamt sei es der fünftwärmste Sommer für die Nordsee und der siebtwärmste für die Ostsee jeweils seit dem Jahr 1997 gewesen.

Schweiz: Fünf Freisprüche im Prozess um Bergsturz mit vier deutschen Todesopfern

Gut neun Jahre nach dem tödlichen Bergsturz von Bondo in den Schweizer Alpen mit vier deutschen Todesopfern sind alle fünf Angeklagten vom Vorwurf der mehrfachen fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Das Regionalgericht Maloja kam am Freitag zu dem Schluss, dass sich eine schwere Naturkatastrophe in den Wochen vor dem Unglück nicht anhand eindeutiger Hinweise habe vorhersehen lassen.

UNO rechnet mit stärkstem El Niño seit Beginn der Aufzeichnungen vor 40 Jahren

Die UNO rechnet mit dem stärksten El Niño seit Beginn ihrer Aufzeichungen vor 40 Jahren: Das Wetterphänomen werde "buchstäblich die Skalen sprengen, die wir seit vier Jahrzehnten verwenden", sagte am Donnerstag die Chefin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Celeste Saulo. Seinen Höhepunkt wird der aktuelle El Niño den Vorhersagen zufolge Ende des Jahres erreichen, aber noch bis weit ins kommende Jahr wird er das Risiko für Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze erhöhen.

Textgröße ändern: