English Woman's Journal - Reederei Maersk weiht ersten mit E-Methanol betriebenen Frachter ein

Reederei Maersk weiht ersten mit E-Methanol betriebenen Frachter ein


Reederei Maersk weiht ersten mit E-Methanol betriebenen Frachter ein
Reederei Maersk weiht ersten mit E-Methanol betriebenen Frachter ein / Foto: Sergei GAPON - AFP

Im Beisein von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die dänische Reederei Maersk ihren ersten mit Biomethanol betriebenen Frachter eingeweiht. "Grünes Methanol ist unser bevorzugter Brennstoff", sagte Maersk-Chef Vincent Clerc am Donnerstag in Kopenhagen. "Denn es ist die einzige Lösung, um den Anforderungen der CO2-Neutralität gerecht zu werden." Der Konzern will bis 2040 eine neutrale CO2-Bilanz aufweisen.

Textgröße ändern:

"Weder wir noch das Klima können es uns leisten, uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen oder darauf zu warten, dass in den späten 2020er Jahren andere Lösungen auftauchen", fügte er hinzu. Von der Leyen leitete anschließend den traditionellen Flaschenwurf auf den Rumpf, wodurch das Schiff auf den Namen "Laura" getauft wurde.

Der Frachter wurde in Südkorea von Hyundai Heavy Industries gebaut und ist mit einer Transportkapazität von 2136 Containern vergleichsweise klein. Von Oktober an soll er vor allem in der Ostsee eingesetzt werden.

Maersk war, bis der Konzern 2022 von MSC überholt wurde, die größte Containerreederei weltweit. Der Konzern hat insgesamt 25 mit E-Methanol betriebene Schiffe bestellt. 19 von ihnen dürften bis 2025 auslaufen. Die jährlichen CO2-Emissionen des Konzerns würden dadurch um 2,3 Millionen Tonnen reduziert.

Weltweit verschmutzt der Seeverkehr die Umwelt stärker als der Luftverkehr. E-Methanol wird aus Kohlendioxid (CO2) und Wasserstoff hergestellt. Wenn der Wasserstoff "grün" ist, also mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wurde, gilt auch der hergestellte Kraftstoff als grün.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: