English Woman's Journal - 19 Milliarden Dollar für Schutz der Meere bei Konferenz in Panama zugesagt

19 Milliarden Dollar für Schutz der Meere bei Konferenz in Panama zugesagt


19 Milliarden Dollar für Schutz der Meere bei Konferenz in Panama zugesagt
19 Milliarden Dollar für Schutz der Meere bei Konferenz in Panama zugesagt / Foto: PATRICK HERTZOG - AFP/Archiv

Bei der internationalen Konferenz "Our Ocean" in Panama-Stadt sind von den Teilnehmern knapp 19 Milliarden Dollar (17,8 Milliarden Euro) für den Schutz der Meere zugesagt worden. Dies teilte Panamas Vize-Außenminister Yill del Carmen Otero am Freitag mit. Unter den Zusagen sind allein sechs Milliarden Dollar von den USA.

Textgröße ändern:

Zu der zweitägigen Konferenz waren am Donnerstag rund 600 Delegierte von Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen zusammengekommen. Sie diskutierten über die vielfältigen Bedrohungen für die Weltmeere und mögliche Schutzmaßnahmen. Unter anderem ging es um die Ausweitung von Meeresschutzgebieten, die Verringerung von Stressfaktoren für die Ozeane und die Sicherstellung einer nachhaltigen "blauen Wirtschaft" - das Pendant zu einer grünen Wirtschaft in Bezug auf die Meere.

Ziel der Konferenz war kein verbindliches Abkommen, vielmehr machten die Teilnehmer einzelne Finanzzusagen. Unter anderem sagten die USA bereits am Donnerstag rund sechs Milliarden Dollar für den Schutz der Meere im laufenden Jahr zu. Das Geld soll auf 77 Hochsee-Projekte verteilt werden. Die Europäische Union (EU) kündigte ihrerseits gut 816 Millionen Euro für den Meeresschutz an.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: