English Woman's Journal - Schalke-Trainer Kramer nach erneuter Pleite vor dem Aus

Schalke-Trainer Kramer nach erneuter Pleite vor dem Aus


Schalke-Trainer Kramer nach erneuter Pleite vor dem Aus
Schalke-Trainer Kramer nach erneuter Pleite vor dem Aus / Foto: © FIRO/SID

Mit der fünften Pflichtspielpleite in Folge hat Schalke 04 seinen Trainer Frank Kramer wohl um den Job gebracht. Auch Borussia Mönchengladbach verabschiedete sich in der zweiten Runde aus dem DFB-Pokal - als fünfter Bundesligist. Der VfL Wolfsburg und der VfL Bochum kämpften sich mit Mühe ins Achtelfinale, keine Probleme hatten dagegen Titelverteidiger RB Leipzig, Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt und der FSV Mainz 05.

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Vier Tage nach dem 0:3 in der Bundesliga verlor der umstrittene Kramer auch sein zweites "Endspiel" bei der TSG Hoffenheim mit 1:5 (0:3) und sah eine indiskutable Leistung des Aufsteigers. Der Rauswurf des 50-Jährigen dürfte vor der richtungweisenden Partie am Sonntag beim direkten Konkurrenten Hertha BSC alternativlos sein.

Gladbach schied beim Zweitliga-Spitzenreiter Darmstadt 98 mit 1:2 (0:1) aus. Wolfsburg setzte sich im hitzigen Niedersachsenderby bei Eintracht Braunschweig mit 2:1 (1:1) durch, Bochum mit 1:0 (0:0) beim Drittliga-Tabellenführer SV Elversberg.

Leipzig fertigte den Hamburger SV, Halbfinalist in der vergangenen Saison, mit 4:0 (2:0) ab. Frankfurt siegte 2:0 (2:0) beim Oberligisten Stuttgarter Kickers, Mainz 3:0 (2:0) beim Viertligisten VfB Lübeck. Zweitligist 1. FC Nürnberg gewann in der Neuauflage des Pokalfinales von 1939 beim Drittligisten Waldhof Mannheim 1:0 (1:0). In der ersten Runde waren die drei Bundesligisten 1. FC Köln, Bayer Leverkusen und Hertha BSC ausgeschieden.

Bereits in der fünften Minute lag Schalke wieder hinten. Munas Dabbur (5.) traf wie schon beim 3:0 in Gelsenkirchen am vergangenen Freitag, beim 0:2 durch Angelino (16.) sah Torhüter Alexander Schwolow schlecht aus. Noch mal Dabbur (43.), der Ex-Schalker Ozan Kabak (51.) und Pavel Kaderabek (63.) besiegelten die höchste Pokalniederlage der Königsblauen seit 2005. Dominick Drexler (70.) gelang nur der Ehrentreffer.

Gladbach musste früh ohne den verletzten Keeper Yann Sommer auskommen (13.), nach dem 0:1 durch Phillip Tietz (23.) egalisierte Luca Netz (48.). Doch Aaron Seydel (79.) sorgte für das Aus. Mattias Svanberg (8.) und Jakub Kaminski (65.) schossen die Wölfe ins Achtelfinale, Maurice Multhaup (40.) glich zwischenzeitlich für Braunschweig aus. Bochum hatte im Elversberger Nebel zunächst Glück, dass Jannik Rochelt die Latte traf (58.), ehe Kapitän Anthony Losilla (85.) spät das Spiel entschied.

Im erstmals seit 16 Jahren wieder ausverkauften Stadion in Stuttgart-Degerloch platzte der Traum vom ersten Achtelfinale eines Fünftligisten in der Pokalgeschichte schon früh. Randal Kolo Muani (11.) und Hrvoje Smolcic (18.) schossen für Frankfurt schnell einen beruhigenden Vorsprung heraus.

Regionalliga-Nord-Tabellenführer Lübeck, zuvor in 23 Pflichtspielen seit April ungeschlagen, geriet ebenfalls früh durch Alexander Hack (15.) in Rückstand. Marcus Ingvartsen (43.) und Aymen Barkok (88.) trafen außerdem für Mainz.

Der HSV hatte in Leipzig Pech, als Miro Muheim mit einem Distanzschuss Latte und Pfosten traf (20.), der Ball sprang nach dem doppelten Aluminiumtreffer zurück ins Feld. Mit einem Doppelschlag leitete Yussuf Poulsen (33./36.) den Favoritensieg ein. Mohamed Simakan (69.) und Benjamin Henrichs (82.) sorgten für den Endstand. Ein Eigentor von Gerrit Gohlke (63.) bescherte dem Club in Mannheim den Sieg.

K.McMillan--EWJ

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