English Woman's Journal - Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld

Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld


Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld
Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld / Foto: MARCO BERTORELLO - SID

Die Tennis-Profitour ATP will ihre Topspieler durch eine Reform der Weltrangliste in Zukunft entlasten und deutlich mehr Geld ausschütten. Damit reagiert die Organisation auf die wachsende Kritik am Turnierkalender und die Verletzungen der Stars wie Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien), die in diesem Jahr beide monatelang gefehlt haben. Ihren Plan, der ab dem Jahr 2028 greifen soll, veröffentlichte die ATP am Donnerstag.

Textgröße ändern:

"Die Anforderungen der Saison treffen vor allem die Spieler am härtesten, die bei den größten Turnieren am weitesten kommen", schrieb die ATP auf ihrer Homepage: "Viele Spieler – auch die im mittleren Ranglistenbereich – haben Schwierigkeiten, sich ausreichend Zeit für die Regeneration zu nehmen, wenn das System sie faktisch dafür belohnt, noch ein weiteres Turnier in ihren Zeitplan aufzunehmen."

Ab 2028 soll daher der Fokus auf die Mastersturniere gestärkt werden, indem alle Punkte ins Ranking einfließen. Bisher können die Spieler bis zu drei ihrer schwächeren Resultate bei den 1000er Events durch bessere Ergebnisse bei kleineren 500er oder 250er Turnieren ersetzen. Dies könne Druck erzeugen, "nach einem frühen Ausscheiden bei einem Turnier weitere Turniere in den Spielplan aufzunehmen, um die fehlenden Punkte auszugleichen".

Laut ATP-Chef Andrea Gaudenzi werden sich die Änderungen auch finanziell auszahlen. Die Vereinigung, die sich um den Interessenausgleich der Spieler und Turnierveranstalter kümmert, plant, den Bonuspool für die Mastersspieler (von 21,5 Millionen auf 50 Millionen Dollar) und den Bonus für alle Spieler unter den Top 250 (auf 25 Millionen Dollar) zu erhöhen. Die ATP will dazu die Altersvorsorge jährlich mit 30 Millionen Dollar finanzieren.

"Die Vorschläge würden die jährlichen zentralen Investitionen der ATP in den Sport – durch Spielervergütungen und Unterstützungsleistungen – ab 2028 auf mehr als 100 Millionen US-Dollar anwachsen lassen, zusätzlich zu den Preisgeldern und weiteren Einnahmen bei den Turnieren vor Ort", schrieb Gaudenzi in einem Offenen Brief.

Die ATP (Association of Tennis Professionals) ist zuständig für den Turnierkalender der Profis mit Ausnahme der Grand-Slam-Turniere (Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open). Sie wurde 1972 zur besseren Vermarktung der Profitour gegründet. Die Topevents der ATP-Tour sind die neun Mastersturniere, ab 2028 kommt ein weiteres in Saudi-Arabien hinzu. Zudem organisiert die ATP das Saisonfinale der besten acht Profis.

B.Jamieson--EWJ

Empfohlen

Ronaldo-Strafe offiziell: 255 Euro und Sperre von 30 Tagen

Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes am Montag hervorgeht, muss der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächste Länderspiel gegen Dänemark (14. November) und in Wales (17. November) in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde.

UEFA erhöht Druck: 42 Fragen an Infantino

Im Machtkampf um FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) den Druck auf den Chef des Fußball-Weltverbandes weiter erhöht. Nach übereinstimmenden Medienberichten versandte die UEFA am Montag einen Katalog mit 42 Fragen an Infantino, die unter anderem auf Aufklärung bezüglich möglicher Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen zur Familie von US-Präsident Donald Trump sowie dem Versuch, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, abzielen. Zur Beantwortung der Fragen wurde eine Frist bis zum 2. November gesetzt.

Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause

Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes am Montag hervorgeht, muss der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächstes Länderspiel gegen Dänemark am 14. November in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde.

Neue Hurts-Diagnose: Thrombose und Lungenembolie

Den Philadelphia Eagles droht das Saisonaus ihres Star-Quarterbacks Jalen Hurts. Wie der Super-Bowl-Champion von 2025 am Montag bekannt gab, ist es um den Gesundheitszustand seines Spielmachers Jalen Hurts schlechter bestellt als bisher angenommen. Nach weitergehenden Untersuchungen des an der Wade verletzten 28-Jährigen sei eine tiefe Venenthrombose sowie eine beidseitige Lungenembolie diagnostiziert worden.

Textgröße ändern: