English Woman's Journal - Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze

Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze


Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze / Foto: Roth - picture-alliance/Roth/SID

Die deutschen Teamsprinterinnen haben zum Auftakt der Bahnrad-WM in Shanghai die Bronzemedaille gewonnen. Die Europameisterinnen Clara Schneider, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch setzten sich im Kleinen Finale in 46,276 Sekunden gegen die neutralen Athletinnen aus Russland (46,712) durch. Den Goldlauf verpasste das deutsche Trio klar.

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Für den deutschen Verband German Cycling ist es die erste WM-Medaille im Teamsprint der Frauen seit 2023, als Friedrich und Grabosch mit Emma Hinze ihren vierten Titel nacheinander gewonnen hatten. Hinze, wie Friedrich achtmalige Weltmeisterin und Olympia-Zweite von Paris, fehlt in China nach der Geburt ihres ersten Kindes. Die 29-Jährige wird erst zur Heim-EM 2027 in Berlin zurückerwartet.

In der Qualifikation hatten Anfahrerin Schneider, Friedrich und Grabosch die drittbeste Zeit gesetzt und anschließend in Runde eins die Titelverteidigerinnen aus den Niederlanden ausgeschaltet. Deutlich schneller waren die starken Gastgeberinnen und Olympiasieger Großbritannien, im Finale sicherten sich die Chinesinnen (45,578) klar den Sieg über die Britinnen (45,933).

Im vergangenen Jahr in Santiago de Chile hatten die Deutschen in anderer Besetzung eine Medaille mit Rang fünf verpasst, damals war Alessa Pröpster für Hinze eingesprungen. Auf die Titelkämpfe 2024 hatte das Erfolgstrio aus Grabosch, Friedrich und Hinze gemeinsam verzichtet.

Im Teamsprint der Männer scheiterten Henric Hackmann, Nik Schröter und Luca Spiegel als Neunte um 13 Hundertstel bereits in der Qualifikation. Erstmals seit 2017 ist damit kein deutsches Trio unter den besten acht Nationen. Neben den niederländischen Topfavoriten (42,351) landeten unter anderem auch Trinidad und Tobago (42,917) und Tschechien (42,940) vor dem deutschen Team (42,953).

Der ambitionierte Frauen-Vierer legte in der Qualifikation die zweitbeste Zeit hin. Die Tokio-Olympiasiegerinnen Franziska Brauße, Lisa Klein und Mieke Kröger mussten sich gemeinsam mit Messane Bräutigam in 4:09,978 Minuten nur den Britinnen (4:08,055) geschlagen geben.

In der ersten Runde am Donnerstag trifft das Quartett des deutschen Verbandes German Cycling auf Titelverteidiger Italien (4:10,275). Der Gewinner des Duells fährt im Finale um Gold. Der deutsche Frauen-Vierer hatte bei der WM 2025 Silber gewonnen und peilt erneut eine Medaille an.

Die Männer schafften zu Beginn der Qualifikationsphase für die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles als Sechster ebenfalls den Sprung in die nächste Runde, in der ersten Runde mussten sich Max-David Briese, Tim Torn Teutenberg, Moritz Binder und Benjamin Boos in 3:51,449 Minuten aber dem Vorjahresdritten Neuseeland (3:50,590) geschlagen geben. Am Ende stand Platz acht für das junge deutsche Quartett. In Chile hatte der Männer-Vierer überraschend den fünften Rang belegt.

Im nicht-olympischen Scratch fuhr Lea Lin Teutenberg auf Rang acht. Gold ging zum dritten Mal nacheinander an die niederländische Topfahrerin Lorena Wiebes.

P.Smid--EWJ

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