English Woman's Journal - Wagner-Debüt missglückt: Hannover chancenlos in Magdeburg

Wagner-Debüt missglückt: Hannover chancenlos in Magdeburg


Wagner-Debüt missglückt: Hannover chancenlos in Magdeburg
Wagner-Debüt missglückt: Hannover chancenlos in Magdeburg / Foto: Marco Steinbrenner - picture-alliance/DeFodi Images/SID

Sandro Wagner hat einen denkbar schlechten Einstand als Trainer des Zweitligisten Hannover 96 erlebt. Bei seiner Rückkehr in den deutschen Profifußball nach elf Monaten verlor der Ex-Profi am Samstag mit den Niedersachsen mit 0:3 (0:2) beim starken 1. FC Magdeburg. Auf Wagner wartet vor seiner Heimpremiere gegen den FC St. Pauli am kommenden Wochenende noch viel Arbeit.

Textgröße ändern:

Ein frühes Slapstick-Gegentor leitete die Niederlage ein: Hannovers Franz Roggow wurde von Moritz-Broni Kwarteng (3.) überrascht, von dessen Fuß der Ball ins Tor prallte (3.). Emmanuel Iyoha (30.) und Mateusz Zukowski (86.) legten nach und besiegelten Hannovers vierte Saisonpleite. Der FCM schob sich dagegen in die Spitzengruppe.

Nach dem Missverständnis beim FC Augsburg hatte Wagner versprochen, dass es in Hannover "keine One-Man-Show" geben werde. Der frühere Co-Trainer des deutschen Nationalteams soll 96 nach dem schwachen Start unter Vorgänger Christian Titz stabilisieren und zeitnah zurück in die Bundesliga führen (Vertrag bis 2028).

Erst einmal musste Wagner allerdings einen Dämpfer verdauen. Nach dem frühen Schock war immerhin phasenweise zu erkennen, was der neue Coach von seinem Team erwartet. Hannover attackierte früh und schaltete nach Ballgewinnen schnell um, wirkte in einigen Momenten aber verunsichert. Magdeburg fand dazu immer wieder Lösungen und agierte wacher: Iyoha schaltete nach einem Abpraller am schnellsten.

Etwas aktiver präsentierte sich Wagners Mannschaft nach dem Seitenwechsel. Dafür bot Hannover aber Räume für die Magdeburger, die auf einen Konter und das dritte Tor lauerten. Ein Pfostentreffer von Marcel Hartel (72.) blieb lange die beste Chance der Gäste in der Schlussphase. Wagner schaute ziemlich bedröppelt drein, nachdem Zukowski nach einem Konter zur Entscheidung getroffen hatte.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Ronaldo-Strafe offiziell: 255 Euro und Sperre von 30 Tagen

Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes am Montag hervorgeht, muss der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächste Länderspiel gegen Dänemark (14. November) und in Wales (17. November) in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde.

UEFA erhöht Druck: 42 Fragen an Infantino

Im Machtkampf um FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) den Druck auf den Chef des Fußball-Weltverbandes weiter erhöht. Nach übereinstimmenden Medienberichten versandte die UEFA am Montag einen Katalog mit 42 Fragen an Infantino, die unter anderem auf Aufklärung bezüglich möglicher Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen zur Familie von US-Präsident Donald Trump sowie dem Versuch, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, abzielen. Zur Beantwortung der Fragen wurde eine Frist bis zum 2. November gesetzt.

Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause

Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes am Montag hervorgeht, muss der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächstes Länderspiel gegen Dänemark am 14. November in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde.

Neue Hurts-Diagnose: Thrombose und Lungenembolie

Den Philadelphia Eagles droht das Saisonaus ihres Star-Quarterbacks Jalen Hurts. Wie der Super-Bowl-Champion von 2025 am Montag bekannt gab, ist es um den Gesundheitszustand seines Spielmachers Jalen Hurts schlechter bestellt als bisher angenommen. Nach weitergehenden Untersuchungen des an der Wade verletzten 28-Jährigen sei eine tiefe Venenthrombose sowie eine beidseitige Lungenembolie diagnostiziert worden.

Textgröße ändern: