English Woman's Journal - Olympia 2036: Sechs Rivalen für München

Olympia 2036: Sechs Rivalen für München


Olympia 2036: Sechs Rivalen für München
Olympia 2036: Sechs Rivalen für München / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Die Münchner Olympiabewerbung für die Sommerspiele 2036 konkurriert in der Auswahl des Internationalen Olympischen Komitees mit sechs Kandidaten aus Europa, Asien und Afrika. Am Dienstag nannte das IOC neben Deutschland die Länder Ungarn und die Türkei, Indien und Katar sowie Südkorea und Südafrika als offizielle Bewerber für die Spiele in zwölf Jahren. Alle befänden sich im "Continuous Dialogue" mit dem IOC.

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Weitere Interessenten haben nur noch wenige Tage Zeit, in das laufende Verfahren einzusteigen. Am 31. Oktober endet die Frist. Schon im November sollen sich die Bewerber virtuell der "Future Host Commission" präsentieren. Im März 2027 reduziert das IOC den Kreis auf die Kandidaten, die in einen strategischen Dialog eintreten. Der anschließende gezielte Dialog mit einem oder mehreren Bewerbern ist für 2028 vorgesehen, die Entscheidung folgt auf der IOC-Session im Sommer 2029.

Welche Städte neben München im Rennen sind, teilte das IOC am Dienstag nicht mit, als sichere Bewerber galten zuletzt Ahmedabad/Indien, Doha/Katar, Budapest/Ungarn und Istanbul/Türkei. Südafrika könnte mit Kapstadt oder Durban/Johannesburg antreten, Südkorea mit der Provinz Jeonbuk-do.

"Ich hatte das Glück, an fünf Olympischen Spielen auf vier Kontinenten teilzunehmen. Jede Veranstaltung hatte ihren ganz eigenen Charakter", sagte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, Schwimm-Olympiasiegerin von 2004 und 2008. "Jeder Gastgeber brachte durch seine Menschen, seine Kultur und die Art der Ausrichtung der Spiele eine ganz eigene Note ein. Doch ganz gleich, wo die Spiele stattfinden – eines darf sich niemals ändern: Die Athleten müssen im Mittelpunkt unseres gesamten Handelns stehen", fügte Coventry hinzu.

Das IOC prüft die Konzepte der Bewerber anhand "technischer Faktoren". Dazu zählt ein Masterplan für Wettkampfstätten und das Erlebnis der Athleten, die Finanzierungsstrategie, die politische und öffentliche Unterstützung, die Kompetenz zur Durchführung des Megaevents und eine Strategie zur Nachhaltigkeit in den gastgebenden Regionen. In allen Punkten sieht sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit München gut aufgestellt.

Der DOSB hat seine Bewerbung für die Jahre 2036, 2040 und 2044 konzipiert. Allerdings dürfte die Konkurrenz nicht kleiner werden: "Etliche Nationale Olympische Komitees" würden "unverbindliche Gespräche mit dem IOC über die Ausrichtung künftiger Olympischer Spiele nach 2036" führen, hieß es in der Mitteilung am Dienstag.

L.MacDonald--EWJ

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