English Woman's Journal - Aus für die Vorreiterin: Ingolstadt trennt sich von Wittmann

Aus für die Vorreiterin: Ingolstadt trennt sich von Wittmann


Aus für die Vorreiterin: Ingolstadt trennt sich von Wittmann
Aus für die Vorreiterin: Ingolstadt trennt sich von Wittmann / Foto: Schäfer - picture alliance/Fotostand/SID

Aus für die Vorreiterin: Sabrina Wittmann ist nicht länger Trainerin des FC Ingolstadt. Wie der Fußball-Zweitligist am Donnerstag bekannt gab, habe man die 35-Jährige in einem persönlichen Gespräch von ihren Aufgaben entbunden. Wittmann war mit ihrem Amtsantritt 2024 die erste Cheftrainerin im deutschen Männer-Profifußball.

Textgröße ändern:

"Ingolstadt war für mich mehr als irgendein Verein. Hier war ich zu Hause. Hier bin ich fußballerisch groß geworden und habe unheimlich viele besondere Erinnerungen machen dürfen", sagte Wittmann: "Ich hätte sehr gerne weitergemacht und den Weg mit einer Mannschaft voller außergewöhnlicher Charaktere fortgesetzt. Leider ist das Vertrauen hierfür nicht mehr da."

Die ehemalige Spielerin, die zu Beginn ihrer Profikarriere 2011 selbst für zwei Jahre für Ingolstadt auflief, verbrachte den Großteil ihrer Trainerlaufbahn beim Drittligisten und war dabei unter anderem für die Nachwuchsmannschaften zuständig. Parallel war sie zudem als Trainerin beim SC Amicitia München in der Frauen-Landesliga Bayern Süd aktiv.

Im Mai 2024 hatte Wittmann interimsweise die Verantwortung für die Profimannschaft Ingolstadts übernommen und wurde anschließend die feste Nachfolgerin von Michael Köllner. Noch im März war ihr Vertrag verlängert worden.

Die Trennung "folgt einer intensiven Betrachtung der saisonübergreifenden sportlichen Entwicklung und der Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf der 3. Liga", sagte Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation: "Auf menschlicher und persönlicher Ebene ist uns dieser Entschluss sehr schwergefallen." Ingolstadt steht nach sieben Spieltagen mit acht Punkten auf Platz 13.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

"Lächerlich": Ronaldos 39-Sekunden-Strafe sorgt für Spott

"Zeit für Mathematik", schrieb Portugals Sportzeitung A Bola, als die Verbandsstrafe für Cristiano Ronaldo endlich publik war - und in ganz Europa wurde eifrig mitgerechnet. 255 Euro muss der Superstar zahlen, weil er im September aus der Nationalmannschaft geflohen war, und wie viel ist das nun in Ronaldos Welt?

Finanzskandal: Droht City-Abstieg durch drastischen Punktabzug?

Der Finanzskandal um den Spitzenklub Manchester City hält den englischen Fußball weiter in Atem. Zwischen einer hohen Geldstrafe und einem Zwangsabstieg scheint vor dem mit Spannung erwarteten Urteil der Premier League noch alles möglich, in den englischen Medien wird weiter munter spekuliert. Die Boulevard-Zeitung Daily Mail will nun "aus Insiderkreisen" gesicherte Informationen erhalten haben, wonach den Klub eine äußerst empfindliche Strafe erwartet.

Ski: Svindal übernimmt Trainerrolle in Norwegen

Der zweimalige Ski-Olympiasieger Aksel Lund Svindal übernimmt eine Trainerrolle im Team seiner norwegischen Heimat. "Ich war ja selbst über viele Jahre Teil einer solchen Mannschaft", sagte Lund Svindal über seinen neuen Job im norwegischen Rundfunk NRK, "und es ist ja sicher nicht schlecht, ein bisschen Erfahrung zu haben."

Baseball: Rays folgen Brewers in die World Series

Die Tampa Bay Rays haben zum dritten Mal die World Series der Major League Baseball (MLB) erreicht und spielen gegen die Milwaukee Brewers um ihren ersten Titel. Die Franchise aus Florida setzte sich in der Halbfinalserie gegen die Cleveland Guardians durch ein 7:3 mit 4:2 durch. Das Finale beginnt am Freitag in Milwaukee.

Textgröße ändern: