English Woman's Journal - Red Bull und Porsche weiter im Wartestand

Red Bull und Porsche weiter im Wartestand


Red Bull und Porsche weiter im Wartestand
Red Bull und Porsche weiter im Wartestand / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - SID

Der lange erwartete Einstieg Porsches in die Formel 1 scheint mittlerweile ins Wanken zu geraten. Die geplante Zusammenarbeit mit dem Topteam Red Bull ab 2026 gestaltet sich schwierig, offenbar liegen die Verhandlungen vorübergehend gar auf Eis. Streitpunkt ist die Entscheidungsgewalt, die Porsche bei einer Übernahme von Anteilen des Rennstalls hätte.

Textgröße ändern:

"Red Bull war immer ein unabhängiges Team, das war eine unserer Stärken", sagte Teamchef Christian Horner am Rande des Großen Preises der Niederlande: "Unsere Fähigkeit zu schnellen Entscheidungen gehört zu unserer DNA. Wir sind keine unternehmensgeführte Organisation, und das bleibt eine absolute Voraussetzung für die Zukunft." Potenzielle Partner müssten "entscheiden, ob sie mitmachen wollen", allerdings zu den Bedingungen des Red-Bull-Teams.

Helmut Marko, Motorsportberater bei Red Bull, ging noch weiter. "Wir konnten uns nicht einigen", sagte er der tz und dem Münchner Merkur: "Wir werden keine Anteile an Porsche verkaufen. Wir sind ja nicht der Porsche Supercup."

Seit Monaten bereits geht man in der Formel 1 von einer Partnerschaft zwischen Red Bull und Porsche ab 2026 aus. Auch Horner und Marko haben sich mehrfach wohlwollend geäußert. Aufgrund des hohen wirtschaftlichen Aufwands, angeblich will Porsche 50 Prozent von Red Bull Technology übernehmen, will die deutsche Marke aber entsprechendes Mitspracherecht. Laut Medienberichten treibt vor allem Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz die Partnerschaft mit Porsche voran, Horner und Marko sind die Bedenkenträger.

Porsches VW-Konzernschwester Audi hatte zuletzt bereits den Einstieg ab 2026 verkündet, wenn in der Formel 1 ein neues Motoren-Reglement mit höherem Elektroanteil und nachhaltigen Kraftstoffen greift. Zunächst bestätigte Audi das Engagement als Motorenhersteller, bis Jahresende soll aber auch klar sein, mit welchem Team die Ingolstädter an den Start gehen. Erwartet wird ein Einstieg beim Sauber-Rennstall.

D.W.Robertson--EWJ

Empfohlen

Sieg in Dänemark: Handballerinnen schon in EM-Form

Die deutschen Handballerinnen haben sich 40 Tage vor EM-Beginn in Topform präsentiert. In ihrem Auftaktmatch beim Einladungsturnier "Golden League" setzten sich die Vizeweltmeisterinnen von Bundestrainer Markus Gaugisch 26:21 (15:10) in Odense gegen Gastgeber Dänemark durch und beeindruckten gegen den dreimaligen Olympiasieger.

Füllkrug trifft und trifft: Bremen schlägt Mainz

Niclas Füllkrug trifft einfach weiter, wie er will: Der Torgarant von Werder Bremen hat die Norddeutschen an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga herangeführt - und ein weiteres deutliches Zeichen an Bundestrainer Jürgen Klopp geschickt. Beim wilden 3:2 (2:1) der Bremer beim FSV Mainz 05 glänzte der Angreifer mit einem Doppelpack und unterstrich seinen Anspruch auf eine Rückkehr ins deutsche Nationalteam.

Harmlose Schalker holen Punkt in Köln

Schalke 04 tritt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Stelle. Beim 1. FC Köln wirkte das Team von Trainer Miron Muslic zwar dem akuten Abwärtstrend entgegen, doch nach dem 0:0 wartet Schalke seit nun vier Ligaspielen auf den zweiten Saisonsieg. Nach dem ordentlichen Saisonstart rutscht der Aufsteiger mit sechs Punkten zunehmend in die Abstiegszone.

Turn-WM: Kevric gewinnt Silber am Stufenbarren

Europameisterin Helen Kevric hat bei der Turn-WM in Rotterdam Silber am Stufenbarren gewonnen. Die 18-Jährige vom MTV Stuttgart musste sich mit 14,833 Punkten nur Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Kaylia Nemour aus Algerien (15,333) geschlagen geben. Bronze sicherte sich Mehrkampf-Weltmeisterin Skye Blakely aus den USA (14,600). Für Deutschlands derzeit beste Turnerin ist es der größte Erfolg ihrer Karriere.

Textgröße ändern: