Bayern-Frauen nach Dämpfer enttäuscht, aber "stolz"
Die Fußballerinnen des FC Bayern fühlen sich trotz des Dämpfers zum Auftakt bereit für die schwere Ligaphase der Champions League. "Wir wissen, was auf uns zukommt", sagte Nationalspielerin Klara Bühl nach dem 2:2 (2:1) gegen den englischen Double-Gewinner Manchestery City: "Wir haben aber heute gezeigt, zu was wir fähig sind."
Auf die Bayern, die mit hohen Ambitionen in der Königsklasse antreten, warten in den übrigen fünf Spielen der Ligaphase unter anderem noch Duelle mit den Schwergewichten FC Barcelona und Paris Saint-Germain, auch ein Duell mit Real Madrid steht an. Das Spiel gegen City, in dem die Bayern eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben hatten, stimme die Mannschaft dennoch "zuversichtlich", sagte Bühl.
Gerade mit der Leistung in der ersten Halbzeit könne man "auf jeden Fall arbeiten", betonte sie. Auch Trainer José Barcala sagte, er sei "stolz" auf die Leistung seiner Spielerinnen vor der Pause. "Das war eine der besten Leistungen, seitdem ich hier bin", sagte der Spanier, der sich jedoch auch "enttäuscht" über den verpassten Sieg zeigte.
Zumal eine Situation für Diskussionen sorgte. Unmittelbar vor dem Anschlusstreffer durch Beth Mead (45.) war Pyrotechnik auf den Platz geflogen, Schiedsrichterin Olatz Rivera Olmedo ließ das Spiel jedoch weiterlaufen. "Da muss eine Schiedsrichterin unterbrechen", sagte Bayerns Frauenfußballchefin Bianca Rech. Für Barcala sei der entstandene Rauch jedoch "nicht der Grund dafür, dass wir ein Gegentor bekommen haben".
M.Campbel--EWJ