English Woman's Journal - "Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker

"Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker


"Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker
"Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker / Foto: Jean Catuffe - picture-alliance/DPPI/SID

Mischa Zverev hat für das Kleinreden der Grand-Slam-Siege seines Bruders Alexander angesichts der langen Ausfälle von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz kein Verständnis. "Warum waren die nicht dabei? Weil sie verletzt waren", sagte der 39-Jährige im Interview mit Sport1: "Warum ist man verletzt? Weil man irgendwo einfach nicht stark genug ist oder weil man übertrieben hat. Weil man nicht auskuriert hat, wenn es sein musste. Es gibt ja einen Grund. Es war nicht einfach so, dass sie keine Lust haben."

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Vielmehr müssten die Aussagen in die Richtung gehen: "Guck mal, Sascha ist älter als die Spieler, aber er ist dabei, er ist fit", führte Mischa Zverev aus: "Diesen jüngeren Spielern müsste man sagen: Ja, ein jüngerer Motor muss nicht besser laufen. Deswegen sehe ich das überhaupt nicht so, als könnte man es kleinreden." Sein Bruder habe 2022 eine "unfassbare Verletzung" gehabt, "bei der teilweise einige gesagt haben, dass er nie wieder so zurückkommen wird, wie er früher war – und dann kommt er zurück und spielt so".

Auch die Kritik am langen Auftippen des Balles vor dem zweiten Aufschlag seit dem Triumph bei den US Open kann er nicht nachvollziehen. "Es ist genauso, als wenn man einen Grand Slam gewinnt und jemand sich über die Farbe der Socken beschwert. Es gibt immer irgendwas, worüber man schreiben oder was sagen kann. Das ist völlig normal, wenn man sich jetzt die letzten 25 Jahre anschaut", erklärte der ältere der Zverev-Brüder: "Also, wie gesagt, es wird immer jemanden geben, der irgendwas sagt."

O.Jonstone--EWJ

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