English Woman's Journal - Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei

Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei


Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei
Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei / Foto: TIZIANA FABI - SID

Trotz der Strapazen auf dem Weg zu seinem Titel bei den US Open in New York hält Alexander Zverev sein Versprechen ein und schlägt für die deutsche Tennisauswahl am Wochenende im Davis Cup auf. Zwei Tage nach dem Finalsieg über den US-Amerikaner Ben Shelton beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison beendete Zverev die Spekulationen über seinen Einsatz in der Partie gegen Kroatien. In Halle/Westfalen geht es am Samstag und Sonntag um die Qualifikation für das Finalturnier der besten acht Mannschaften im November.

Textgröße ändern:

"Wir freuen uns sehr, dass Alexander trotz der großen körperlichen Belastung nach dieser außergewöhnlichen Grand-Slam-Saison und seinem US-Open-Triumph zu unserem Heimspiel nach Halle kommt", sagte Deutschlands Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann: "Das ist ein tolles Zeichen für unsere Mannschaft und die deutschen Tennisfans." Zverev wird am Donnerstag vor Ort erwartet.

Noch am Sonntag hatte Zverev seine Davis-Cup-Teilnahme offen gelassen. Er selbst habe große Lust zu spielen, doch sein Team würde ihm davon abraten, hatte er nach dem Endspiel gesagt.

Zverev hatte zuletzt bei den Finals 2025 für Deutschland gespielt, als das Team des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) im Halbfinale gegen Spanien ausgeschieden war. Zu Beginn der Saison bei der Erstrundenpartie gegen Peru in Düsseldorf fehlte Zverev nach anstrengenden Wochen und dem Halbfinaleinzug bei den Australian Open in Melbourne.

Auf den 29-Jährigen wartet nach dem Davis Cup in Ostwestfalen ein vollgepackter Saisonendspurt, in dem er ein weiteres Karriereziel erreichen kann: Platz eins der Weltrangliste, den der zuletzt verletzte Italiener Jannik Sinner hält, ist nicht mehr weit entfernt. Bislang stand Boris Becker als einziger Deutscher an der Spitze des Männer-Rankings.

Für Zverev geht es nach Halle mit dem Laver Cup in London (25. bis 27. September) weiter. Bei dem von Roger Federer ins Leben gerufenen Showevent ist er Stammgast. Neben seinen Verpflichtungen auf der ATP-Tour, bei denen er Weltranglistenpunkte sammeln kann, steht auch das millionenschwere und vom Streamingdienst Netflix vermarktete Einladungsspektakel "Six Kings Slam" in Riad/Saudi-Arabien (21. bis 24. Oktober) auf Zverevs Plan.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"

Cristiano Ronaldo hat einen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft ausgeschlossen, macht eine Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao aber offenbar von einer Ablösung von Nationaltrainer Jorge Jesus abhängig. "Der Trainer hat sein Wort mir gegenüber gebrochen", behauptete der 41-Jährige in seinem längst erwarteten Statement, in dem er wie angekündigt "die Wahrheit" über seine überstürzte Abreise von der Selecao in der vergangenen Woche ans Licht bringen wollte.

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Textgröße ändern: