English Woman's Journal - Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff

Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff


Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff
Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff / Foto: PATRICK SMITH - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Die Kasachin Jelena Rybakina hat sich durch ihren Einzug ins Halbfinale der US Open erstmals zur Nummer eins der Tennis-Welt gekrönt. Die 27-Jährige setzte sich beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York mit 3:6, 6:1, 6:4 gegen die Olympiasiegerin Zheng Qinwen aus China durch. Mit dem Sprung in die Runde der besten Vier löst sie die Belarussin Aryna Sabalenka in der kommenden Woche auf Position eins ab.

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Für Rybakina ist es auch das erste Halbfinale bei den US Open, dort trifft sie nun auf die Weltranglistenvierte Coco Gauff. Die 22-Jährige aus den USA setzte sich im weiteren Verlauf des Tages im Arthur Ashe Stadium in einem kuriosen Match mit vielen Wendungen 2:6, 7:6 (9:7), 6:2 gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa aus Russland durch.

"Das war ein sehr schwieriges Spiel", sagte Rybakina, "ich habe mir einfach gesagt: 'Kämpfe weiter, arbeite weiter.' Zum Glück ist alles gut gelaufen, ich bin so glücklich." Ihre neue Position im Gesamtklassement sei "erstmal nur eine Zahl. Ich bin jetzt im Halbfinale, und mein Ziel ist es, die Turniere zu gewinnen, die ich spiele."

Zur Mittagszeit fand die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Rybakina gegen die frühere Weltranglistenvierte Zheng nicht gut ins Spiel. Nach entscheidendem späten Break war es Zheng, die den ersten Durchgang nach 46 Minuten für sich entschied.

Doch Rybakina arbeitete sich eindrucksvoll zurück, mit druckvollem Spiel ließ sie ihrer Gegnerin im zweiten Durchgang kaum eine Chance. Doch auch Zheng, die sich nach ihrer Ellenbogen-Operation und dem damit verbundenen Absturz in der Rangliste durch die Qualifikation ins Hauptfeld spielen musste, kämpfte sich noch einmal zurück. Am Ende verwandelte Rybakina nach 2:14 Stunden jedoch ihren ersten Matchball.

Viele Wendungen gab es im Anschluss im letzten Viertelfinale. Die 19 Jahre alte Andrejewa startete furios: Nach 12 Minuten herrschte beim Satzstand von 0:4 gegen die Lokalmatadorin konsterniertes Schweigen im Stadion. Im zweiten Satz kämpfte sich Gauff dann in den Tie Break, das Momentum wechselte konstant die Seiten. Andrejewa vergab zwei Matchbälle, dann drehte Gauff im dritten Satz auf.

Ihren neuen Status als Nummer eins kann Rybakina unabhängig vom Ausgang des Turniers erstmal nicht verlieren: Auch Titelverteidigerin Sabalenka, die die Spitze zuvor seit Oktober 2024 behauptet hatte, kann in ihrem Halbfinale gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula nichts daran ändern.

A.Wallace--EWJ

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