English Woman's Journal - Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust

Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust


Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust
Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust / Foto: O.Behrendt - (picture alliance/contrast photoagentur)/SID

Der Bundeskanzler kam höchstpersönlich, um den deutschen Basketballerinnen Mut zu machen. Nach der heftigen Auftakt-Klatsche bei der Heim-WM gegen Spanien traf Friedrich Merz die enttäuschte Mannschaft vor der Kabine im Bauch der Berliner Uber Arena. Lange konnten Leonie Fiebich und Co. jedoch sowieso nicht hadern – keine 24 Stunden blieben bis zum Hochdruck-Spiel gegen Japan. Dort gilt: verlieren verboten.

Textgröße ändern:

"Man will natürlich enttäuscht sein, darf man aber nicht. Wir müssen sofort umschalten, uns auf morgen konzentrieren. Regenerieren, ab in die Eistonne und dann voller Fokus auf morgen", sagte Fiebich am Freitag nach der 53:83 (24:50)-Abreibung gegen den Mitfavoriten bei ProSieben. Die Duelle in der Gruppe A am Samstag (18.00 Uhr) gegen die Japanerinnen und am Montag (17.50 Uhr/beide ProSieben MAXX und MagentaTV) gegen Mali seien "natürlich Must-Wins".

Gegen die Spanierinnen waren die Deutschen in allen Belangen hoffnungslos unterlegen. 14 seiner 28 Dreier, also aberwitzige 50 Prozent, traf der Vize-Europameister. "Das wird morgen einfach anders aussehen. Das war jetzt unvorteilhaft, aber auch so ein kleiner Wake-up-Call für uns", sagte Kapitänin Marie Gülich. Auch die flinken Japanerinnen, die Mali mit Mühe 102:97 bezwangen, dürften viel auf Würfe von außen setzen.

Fraglich ist derweil, ob WNBA-Profi Nyara Sabally (Toronto Tempo) gegen Japan mitwirken kann. Die Berlinerin kam gegen Spanien nach einer Wadenblessur erstmals seit drei Wochen wieder zum Einsatz und spielte gut 17 Minuten, zwei Partien in 24 Stunden könnten jedoch zu früh kommen. "Es gibt sicher die Möglichkeit, dass sie morgen nicht spielen kann. Und dann wieder gegen Mali. Und dann glaube ich aber, dass es im weiteren Turnierverlauf regelmäßiger wird. Das ist jetzt Day-to-Day", sagte Bundestrainer Olaf Lange.

Bei der WM erreichen nur die Gruppenersten direkt das Viertelfinale. Die Teams auf den Plätzen zwei und drei müssen in eine Playoff-Runde, der Vierte scheidet aus. Das erklärte Wunschziel der Deutschen ist eine Medaille.

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

DEL: Köln unterliegt Schwenningen erneut

Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ihren kuriosen Sieg-Niederlage-Rhythmus fortgesetzt und kommen weiter nicht in Fahrt. Gegen die Schwenninger Wild Wings unterlag der KEC mit 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung, die Domstädter warten in dieser Saison damit weiter auf zwei Siege in Folge. Mirko Höfflin (63.) sicherte den Gästen mit seinem Treffer in der Overtime den Extrapunkt.

Franz Wagner gibt Entwarnung: "Fühle mich gut"

Die Schulter hält: Der deutsche Basketballstar Franz Wagner (25) hat vor dem Start der neuen NBA-Saison Entwarnung gegeben. "Ich habe voll mittrainiert, fühle mich gut und plane, dass ich spielen werde", sagte der Welt- und Europameister am Dienstag nach einer Trainingseinheit von Orlando Magic.

Arsenal-Coach Arteta hofft auf Genesung von Kompany

Arsenals Trainer Mikel Arteta hofft vor dem Champions-League-Gipfel beim FC Bayern, dass es seinem angeschlagenen Münchner Kollegen Vincent Kompany bis zum Spiel am Mittwochabend (21.00 Uhr/DAZN) "wieder besser geht. Ich hoffe, dass er dabei ist, weil es sehr gut für das Spiel wäre", sagte Arteta am Dienstag.

Doppelpacker Guirassy schießt Dortmund zum Sieg in Baku

Doppelpacker Serhou Guirassy hat Borussia Dortmund einen erfolgreichen Abschluss dieser kräftezehrenden Reise quer durch Europa beschert. Beim Außenseiter Sabah FK in Aserbaidschan hatte das klar favorisierte Team von Trainer Niko Kovac einige Mühe, gewann aber letztlich verdient mit 2:1 (1:1).

Textgröße ändern: