English Woman's Journal - FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren

FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren


FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren
FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren / Foto: Marco Trovati - AP/SID

Der Ski- und Snowboardweltverband revolutioniert sein Wettkampfprogramm und will künftig nur noch in olympischen Jahren auf Weltmeisterschaften verzichten. Das beschloss der FIS-Council im Schweizer Thun. Begonnen werden soll der neue WM-Rhythmus bereits 2032, womöglich sogar schon 2028.

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Bislang finden alpine und nordische Weltmeisterschaften oder die Titelkämpfe der Snowboarder und Skifreestyler nur in ungeraden Jahren, also alle zwei Jahre statt. Der FIS-Rat habe sich aber "nach der Präsentation einer vorläufigen Machbarkeitsstudie, die den sportlichen Wert, die Analyse des Wettkampfkalenders sowie das Potenzial im Bereich der kommerziellen Rechte und Medienrechte beleuchtete", darauf verständigt, "die Häufigkeit der Weltmeisterschaften zu erhöhen", hieß es in einer Stellungnahme.

Dort wurde auch die Umstellung für das Jahr 2032 verkündet. Weiter hieß es: "Nach Erhalt einer detaillierten Bewertung ist der Rat zudem offen dafür, die Machbarkeit einer häufigeren Austragung von Weltmeisterschaften zu prüfen, wobei eine Ausgabe bereits für das Jahr 2028 in Betracht käme."

Die nächsten alpinen Weltmeisterschaften finden 2027 in Crans-Montana (Schweiz) statt, die Nordischen sind dann in Falun (Schweden) dran, Snowboarder und Freestyler kommen in Montafon und Kühtai in Österreich zusammen. 2028 finden keine Titelkämpfe statt, nach dem WM-Jahr 2029 steigen 2030 die Winterspiele in den französischen Alpen. 2031 sind abermals Weltmeisterschaften geplant. Neu wären dann jene im Folgejahr - sofern die Umstellung nicht vier Jahre früher erfolgt.

Im Biathlon sind jährliche Weltmeisterschaften seit Jahrzehnten üblich, nur in Olympia-Jahren wird pausiert. Die nächsten Titelkämpfe der Skijägerinnen und Skijäger steigen 2027 im estnischen Otepää.

Wie die FIS außerdem mitteilte, sollen künftig bei der Kalenderplanung aus Gründen der Nachhaltigkeit noch häufiger regionale Cluster berücksichtigt werden. Zugleich gelte es, Wachstumsmärkte bei Wahrung der Kernmärkte zu erschließen. Auch soll es eine Rahmenregelung für Wildcards für Athletinnen und Athleten über alle Disziplinen hinweg geben.

D.W.Robertson--EWJ

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