English Woman's Journal - Nyara Sabally über Schwester Satou: "Team spielt für sie mit"

Nyara Sabally über Schwester Satou: "Team spielt für sie mit"


Nyara Sabally über Schwester Satou: "Team spielt für sie mit"
Nyara Sabally über Schwester Satou: "Team spielt für sie mit" / Foto: Soeren Stache - (picture alliance/dpa)/SID

Basketball-Nationalspielerin Nyara Sabally möchte bei der anstehenden Heim-WM auch für ihre verletzte Schwester Satou spielen. "Es ist sehr schade, dass sie nicht mitspielen kann. Es ist halt ein bisschen blödes Timing gewesen mit allem. Ich glaube, das ganze Team spielt auch für sie mit. Jeder weiß, wie wichtig ihr das war", sagte die WNBA-Spielerin von Toronto Tempo am Mittwoch bei einem Event des Sportartikelherstellers adidas in Berlin.

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WNBA-Star Satou Sabally von New York Liberty, die als eine der Schlüsselspielerinnen im deutschen Team vorgesehen war, hatte wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft in ihrer Heimatstadt absagen müssen. Nyara Sabally, die zuletzt von einer Wadenverletzung geplagt worden war, ist hingegen im zwölfköpfigen Kader dabei.

Trotz der Verletzungsprobleme - auch Satou Saballys Klubkollegin Leonie Fiebich ist gerade erst von einer Fußverletzung zurückgekehrt - ist die Marschrichtung für das Turnier klar. "Das Ziel ist, den besten Basketball wie möglich zu spielen. Klar ist eine Medaille immer im Hinterkopf. Das ist, was man machen will - besonders bei so einer Heim-WM. Einfach zu zeigen, dass dieser neue 'Way of German Basketball' an die Spitze gehört", sagte Sabally.

Am Freitag (17.45 Uhr/ProSieben und MagentaTV) wartet zum Auftakt der Gruppe A der favorisierte Vize-Europameister Spanien. "Es ist ein Spiel, das wir gewinnen wollen und auch müssen - wenn man uns fragt. Wir wollen jedes Spiel gewinnen", so Sabally. Die übrigen Gegner lauten Japan und Mali, im Duell mit den Spanierinnen dürfte es also auch um den Gruppensieg gehen.

"Man will ja immer die Gruppe gewinnen. Das ist immer das Ziel. Wir haben eine sehr solide Gruppe. Spanien, Mali, Japan - alles sehr gute Teams. Sie spielen alle sehr unterschiedlich. Wir gehen rein, um die Gruppe zu gewinnen", sagte Sabally. Nur die Gruppenersten erreichen das Viertelfinale direkt, die Teams auf den Plätzen zwei und drei der vier Viererstaffeln müssen in eine Playoff-Runde.

L.McKay--EWJ

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