English Woman's Journal - Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen

Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen


Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen
Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen / Foto: John MACDOUGALL - SID

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Regionalliga-Reform offenbar zur Chefsache erklärt. Wie Bild und kicker am Mittwoch berichteten, will der Dachverband auf seinem im Herbst stattfindenden Bundestag das Kompass-Modell beschließen und damit die festgefahrene Causa klären. Auf SID-Anfrage erklärte der DFB, man strebe eine "zeitnahe Lösung des Problems" an, zunächst werde Präsident Bernd Neuendorf aber "interne Gespräche" führen.

Textgröße ändern:

Gemäß des Kompass-Modells würden alle Regionalliga-Meister in die 3. Liga aufsteigen. Beim Ja der Delegierten käme es jedoch zu einer Verringerung der Zahl der Regionalligen von fünf auf vier Staffeln.

Derzeit verfügen lediglich die Meister der Regionalligen West und Südwest über ein automatisches Aufstiegsrecht. Die Titelträger der Staffeln Nord, Nordost und Bayern stellen im Rotationsverfahren einen weiteren Direktaufsteiger, während die beiden übrigen Meister in Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger ermitteln.

Nach dem Kompass-Modell sollen die Vereine mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz flexibel nach geografischen Kriterien auf die vier Regionalligen Nord, Ost, West und Süd verteilt werden. Ziel ist eine möglichst ausgewogene und regionale Zuordnung der Klubs, Derbys sollen weiter stattfinden.

Besonders groß war der Frust über das bestehende System zuletzt bei Lok Leipzig. Der sächsische Traditionsverein wurde seit 2020 dreimal Nordost-Meister, verlor aber jeweils in den Aufstiegsspielen.

Ende Juni war ein Reformversuch krachend gescheitert. Während im Westen (60,9 Prozent), Norden (61,5) und Nordosten (76,3) die Klub-Verantwortlichen das Kompassmodell favorisierten, stimmten im Südwesten 93,1 Prozent für das Regionenmodell, nach dem zwei Staffeln aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern gebildet würden. In Bayern sprachen sich 52,4 Prozent für die Ausarbeitung neuer Modelle aus.

Die Problematik besteht, seit 2012 die Regionalligen auf fünf Staffeln erweitert wurden.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden

Nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon hat Jan-Lennard Struff bei den US Open die nächste Grand-Slam-Überraschung verpasst. Der Warsteiner verlor einen kuriosen Nervenkrimi gegen den gesetzten Francisco Cerúndolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 und verpasste es, zum vierten Mal in die dritte Runde der US Open einzuziehen. 16 Doppelfehler wurden ihm zum Verhängnis.

Volleyball-EM: Deutschland scheitert im Viertelfinale

Die deutschen Volleyballerinnen haben die erhoffte Sensation verpasst und sind im Viertelfinale der Europameisterschaft ausgeschieden. Bei der Revanche gegen den Gastgeber und Mitfavoriten Türkei unterlag die Mannschaft von Trainer Giulio Bregoli am Donnerstagabend in Istanbul mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25). Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) muss somit weiter auf den ersten Einzug in die Runde der besten vier Teams Europas seit 13 Jahren warten.

Textgröße ändern: