English Woman's Journal - Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück

Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück


Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück
Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück / Foto: PATRICK SMITH - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Carlos Alcaraz wackelte nur ganz kurz, dann schaltete er in den Attacke-Modus und räumte einen Großteil der Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit aus: Der spanische Topstar hat bei seinem mit Spannung erwarteten Comeback auf der größten Tennisbühne einen ungefährdeten Auftaktsieg bei den US Open gefeiert. Gegen Roman Safiullin gewann Alcaraz viereinhalb Monate nach seinem letzten Einzel-Auftritt auf der Tour mit 6:4, 6:4, 6:4.

Textgröße ändern:

Der Weltranglistendritte untermauerte damit seine gemeinsame Favoritenstellung mit dem an Nummer eins gesetzten Hamburger Alexander Zverev. In der zweiten Runde trifft er in New York auf Jaime Faria (Portugal).

Vor dem Turnier hatte Alcaraz eine für ihn ungewohnte Nervosität eingestanden - und zu Beginn der Partie gegen den Russen Safiullin war ihm die Anspannung tatsächlich anzumerken: Alcaraz begann mit einem Doppelfehler. Doch schnell bewies der siebenmalige Major-Sieger, dass ihn sein lange verletztes Handgelenk, das ihn die Teilnahme an den French Open und in Wimbledon gekostet hatte, nicht hemmte.

Alcaraz bewegte sich gut, er ließ seine mächtigen Vorhandschläge mit der gewohnten Geschwindigkeit über das Netz peitschen und zeigte nach gelungenen Aktionen sein schelmisches Lächeln. Safiullin, der vor dem Match als möglicher Stolperstein gegolten hatte, brachte ihn nur selten aus dem Konzept.

Alcaraz flitzte im Tanktop und mit seiner neuen langen Haarpracht über den Platz - die Freude über seine Rückkehr war ihm jederzeit anzusehen. Nach 2:21 Stunden verwandelte er seinen Matchball und ließ sich im Arthur Ashe Stadium feiern.

Für eine Überraschung sorgte am New Yorker Nachmittag der einstige Weltklassespieler Stefanos Tsitsipas. "Ich bin sprachlos, das ist ein fantastischer Start ins Turnier", sagte der zweimalige Grand-Slam-Finalist aus Griechenland, nachdem er nach einer langen Leidenszeit mal wieder für positive Schlagzeilen gesorgt hatte. Tsitsipas schlug den französischen Geheimfavoriten Arthur Fils mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:1, 6:4.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden

Nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon hat Jan-Lennard Struff bei den US Open die nächste Grand-Slam-Überraschung verpasst. Der Warsteiner verlor einen kuriosen Nervenkrimi gegen den gesetzten Francisco Cerúndolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 und verpasste es, zum vierten Mal in die dritte Runde der US Open einzuziehen. 16 Doppelfehler wurden ihm zum Verhängnis.

Volleyball-EM: Deutschland scheitert im Viertelfinale

Die deutschen Volleyballerinnen haben die erhoffte Sensation verpasst und sind im Viertelfinale der Europameisterschaft ausgeschieden. Bei der Revanche gegen den Gastgeber und Mitfavoriten Türkei unterlag die Mannschaft von Trainer Giulio Bregoli am Donnerstagabend in Istanbul mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25). Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) muss somit weiter auf den ersten Einzug in die Runde der besten vier Teams Europas seit 13 Jahren warten.

Textgröße ändern: