English Woman's Journal - Manchester City prüft offenbar Rückkehr von Julián Álvarez

Manchester City prüft offenbar Rückkehr von Julián Álvarez


Manchester City prüft offenbar Rückkehr von Julián Álvarez
Manchester City prüft offenbar Rückkehr von Julián Álvarez

Julián Álvarez ist nach dreitägiger Abwesenheit ins Training von Atlético Madrid zurückgekehrt. Berichten zufolge erwägt Manchester City eine Leihe des argentinischen Stürmers.

Textgröße ändern:

Julián Álvarez hat am Freitag das Training bei Atlético Madrid wieder aufgenommen. Nach drei Tagen Abwesenheit arbeitete der 26 Jahre alte argentinische Stürmer jedoch individuell und noch nicht mit der Mannschaft. Damit bleibt seine sportliche Zukunft vor dem Ende der Transferphase offen.

Ein von Álvarez angestrebter Wechsel zum FC Barcelona kam nicht zustande, nachdem Atlético einem Transfer zum spanischen Ligakonkurrenten nicht zugestimmt hatte. Auch Arsenal beobachtet die Lage. Nach einem Bericht der spanischen Zeitung „Marca“ beschäftigt sich inzwischen außerdem Manchester City mit einer Rückkehr des Angreifers.

Álvarez stand von Januar 2022 bis August 2024 bei dem englischen Klub unter Vertrag und wechselte anschließend zu Atlético. Zwischen Manchester City und dem Madrider Verein sollen bereits erste Gespräche über ein mögliches Leihgeschäft geführt worden sein.

Atlético setzt für einen dauerhaften Transfer nach den vorliegenden Angaben eine hohe Hürde. Der Verein verlangt demnach mindestens 150 Millionen Euro. Eine andere Möglichkeit wäre ein Geschäft, bei dem Atlético einen gleichwertigen Ersatz erhält. Damit hängt eine Einigung nicht nur vom Interesse der Engländer, sondern auch von der Kaderplanung der Spanier ab.

Álvarez’ Rückkehr ins Einzeltraining deutet zunächst darauf hin, dass er sich wieder auf den Vereinsbetrieb vorbereitet. Zugleich bleibt Manchester City eine mögliche Option, während ein Verbleib in Madrid weiterhin nicht gesichert ist. Atlético-Vorstand Miguel Ángel Gil Marín hatte bereits zuvor erklärt, der Klub wolle zentrale Spieler nicht ohne angemessene Gegenleistung abgeben.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Judo-Bundesliga: Japaridse nach Ausraster lebenslang gesperrt

Der georgische Kämpfer Akaki Japaridse ist nach seinem gewaltsamen Ausraster auf Lebenszeit für die Judo-Bundesliga gesperrt worden. Der 24-Jährige darf somit nicht mehr für einen Verein des Deutschen Judobundes (DJB) gemeldet werden oder dort kämpfen. Diese Entscheidung teilte der DJB am Dienstag mit.

Niroomand hält an Berliner Olympiaplänen fest

Kaweh Niroomand, der Olympiabeauftragte Berlins, hält trotz des Erfolgs der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl weiter an der Bewerbung der Hauptstadt um die Sommerspiele fest. "Fest steht, dass alle potenziellen zukünftigen Regierungsparteien die Bewerbung in den letzten vier Jahren auch schon unterstützt haben. Wir werden in den nächsten Tagen Gespräche auf politischer Ebene führen, um noch rechtzeitig ein positives Signal an den deutschen Sport schicken zu können", sagte Niroomand im Interview mit der Welt.

FairSquare: Infantinos Reformwille "nicht ernst gemeint"

Die Organisation FairSquare hält die Reformbereitschaft des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für wenig glaubhaft. Das Angebot des massiv in der Kritik stehenden Schweizers, offen für eine externe Überprüfung der Governance und Änderungen in den Entscheidungsprozessen des Fußball-Weltverbandes zu sein, sei "offensichtlich nicht ernst gemeint", kritisierte FairSquare-Direktor Nicholas McGeehan am Dienstag im SID-Gespräch.

Deutsche Olympia-Chancen: "In der Lage, flexibel zu reagieren"

Sportwissenschaftler und Historiker Stephan Wassong räumt den deutschen Olympia-Ambitionen nach der bevorstehenden nationalen Kandidatenkür gute Erfolgsaussichten ein. "Ich glaube, dass man in Deutschland vortragen muss, dass man über ein sehr solides finanzielles Konzept verfügt, das auch angepasst werden kann an sich ändernde wirtschaftliche Bedingungen, an politische Bedingungen, das heißt: Man ist in der Lage, flexibel zu reagieren", sagte der Leiter des Instituts für Sportgeschichte an der Deutschen Sporthochschule Köln im SID-Interview.

Textgröße ändern: