English Woman's Journal - "Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit

"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit


"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit
"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit / Foto: Kroeger - picture-alliance/RHR-FOTO/SID

Timo Becker saß im Kino seiner Kindheit und bekam feuchte Augen. "Es sind mir ein paar Tränen gekommen in ein paar Situationen", gab der Abwehrspieler von Schalke 04 nach der Premiere der Doku "Mythos Schalke" zu, "es ist ja auch was Besonders, sich selbst auf einer Leinwand zu sehen. Das war schon sehr emotional."

Textgröße ändern:

Der Ur-Schalker, der in Gelsenkirchen aufgewachsen ist und mit zehn Jahren zu den Königsblauen kam, ist einer der Protagonisten in der Produktion von Sky und RTL, die den Traditionsklub in der vergangenen Saison hautnah begleitete. Mit dem Vorstand, Trainer Miron Muslic und der kompletten Mannschaft des Bundesliga-Rückkehrers sah der 29-Jährige am Mittwochabend gemeinsam mit vielen Gästen in der Gelsenkirchener Schauburg die Erstaufführung der Kinofassung.

Für ihn war es auch eine Reise in die eigene Vergangenheit. "Als keiner Junge war ich hier auch in diesem Kino und habe Filme geguckt", erzählte Becker, der vor einem Jahr von Holstein Kiel zu seinem Heimatklub zurückgekehrt war, "jetzt liegt hier ein blauer Teppich, weil ich auf der Leinwand bin. Ich kann es immer noch nicht richtig fassen. Ins Kino haben es auch noch nicht so viele Dokus von Fußballvereinen geschafft."

Ab Freitag zeigt auch Sky die Doku der Aufstiegssaison. "Man hat in dem Film gesehen, was Schalke bedeutet", sagte Becker, "jeder weiß, auf was er sich hier einlässt. Man hat gesehen, wie viel Bock Schalke macht, da wollen wir ansetzen und weitermachen."

Bevor am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim FC Augsburg die 55. Bundesligasaison der Königsblauen beginnt, konnten sich die Spieler noch einmal zurücklehnen. "Heute können wir uns freuen, das alles noch mal anzugucken und zu realisieren", sagte Becker, "dann haben wir eine super Stimmungslage, um morgen ins Training zu gehen und am Sonntag den Angriff zu starten."

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Nach 2:0-Führung: Wamser ernüchtert die Bayern-Frauen

Ernüchterung in Unterhaching: Die Fußballerinnen des FC Bayern haben zum Start in die neue Champions-League-Saison einen ersten Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer José Barcala gab bei ihrem ersten Pflichtspiel in ihrer neuen Europapokal-Heimat auch wegen eines späten Treffers von Nationalspielerin Carlotta Wamser (86.) eine 2:0-Führung aus der Hand und kam gegen den englischen Double-Gewinner Manchester City nur zu einem 2:2 (2:1).

Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus

Die deutschen Volleyballer haben bei der Europameisterschaft eine Sensation gegen Polen verpasst und sind im Viertelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti verlor am Dienstag im bulgarischen Sofia 0:3 (23:25, 17:25, 17:25) gegen den Titelverteidiger und Weltranglistenersten. Bester Scorer für Deutschland war Erik Röhrs mit zwölf Punkten.

München und NRW-Städte bei deutscher Olympia-Bewerbung vorn

Im Rennen um den deutschen Olympia-Bewerber hat München kurz vor der entscheidenden Abstimmung hauchdünn die Nase vorn - vor der Region Köln/Rhein-Ruhr. Berlins Bewerbung schneidet im Bericht der Evaluierungskommission mit Abstand am schlechtesten ab, wie der Sport-Informations-Dienst (SID) am Dienstag berichtete. Der Kommissionsbericht ist ein wesentlicher Faktor für die am Samstag erwartete Abstimmung innerhalb des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).

DOSB: Kommission sieht München dicht vor Köln/Rhein-Ruhr

München und Köln/Rhein-Ruhr "sehr gut" und dicht beieinander, Berlin abgeschlagen: Im nationalen Wettstreit um die Rolle des deutschen Olympiabewerbers um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 spricht vor der Wahl am Samstag alles für einen Zweikampf zwischen Süd und West - die Hauptstadt steckt faktisch in der Rolle des krassen Außenseiters. Diesen Schluss legt der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht der Evaluierungskommission nahe, dessen Ergebnisse für die Stimmberechtigten bei der Abstimmung in Baden-Baden allerdings nicht bindend sind.

Textgröße ändern: